Menschenrechte nachhaltig in der Region verankern

Andrea Wahl, GF der Bewusstseinsregion Mauthausen-Gusen-St.Georgen
  • Andrea Wahl, GF der Bewusstseinsregion Mauthausen-Gusen-St.Georgen
  • hochgeladen von Elisabeth Glück

MAUTHAUSEN / Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren um das erste internationale Menschenrechtesymposium, das vom 9. bis 12. November in der Bewusstseinsregion Mauthausen-Gusen-St. Georgen stattfindet, auf die Beine zu stellen. Alle drei Bürgermeister, Thomas Punkenhofer, Christian Aufreiter und Erich Wahl wollen dieses Symposium als jährlich wiederkehrende Veranstaltung zum Erhalt und vor allem zur Einhaltung der Menschenrechte installieren. „Es ist gerade jetzt, wo es weltweit und auch in Österreich um die Menschenrechte nicht wirklich gut steht, wichtig darauf hinzuweisen. Die Zeit ist reif etwas zu unternehmen“, sind Thomas Punkenhofer, Vorsitzender der Bewusstseinsregion und seine zwei Mitstreiter überzeugt.

Acht Arbeitskreise gibt es bereits

„Es gibt bereits acht Arbeitskreise und es hat auch schon einige Sitzungen gegeben und wir arbeiten an einem umfangreichen Programm für das Symposium“, berichtet die Bewusstseinsregion-Geschäftsführerin Andrea Wahl und stellt auch gleich das Logo vor. Die zentrale Botschaft des Logos sind Frieden, Vielfalt, Toleranz und Menschlichkeit. Am Programm für das Symposium wird noch gearbeitet aber historische Rundgänge in der Gedenkstätte des KZ Mauthausen, die Besichtigung der Ruine Spilberg und die Passage gegen das Vergessen stehen bereits fest und Vertreter der lokalen Gedenkinitiativen wie Christoph Freudenthaler, Bernhard Mühleder, Franz Pötscher, Martin Hanl, Erich Wahl und der Künstler des Audioweges Christoph Mayr, haben bereits zugesagt. Bei Fachvorträgen für Menschenrechte haben bekannte Persönlichkeiten wie Professor Manfred Novak, der EU-Abgeordnete Josef Weidenholzer sowie die Journalistin Kübra Gümüsay aus Hamburg ihr Kommen angekündigt. Mit Veranstaltungen für alle Generationen, Workshops, Diskussionen, Konzerte und Lesungen soll dieses Symposium auch internationale Gäste aus Spanien, Polen, Deutschland oder Italien begeistern und anlocken. „Wir wollen alles daran setzen um Menschenrechte zu erhalten und nicht Stück für Stück weiter abzubauen“, sind sich die Veranstalter des Symposiums einig.

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