Otto Ransmayr feiert "Eisernes Priesterjubiläum"

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Tag der Tracht und Blasmusik. 65 Jahre Priester und Seelsorger. PABNEUKIRCHEN. Im Mittelpunkt am Tag der Tracht und Blasmusik stand beim Festgottesdienst das „Eiserne Priesterjubiläum“ von Pfarrer Otto Ransmayr, 89, und 35 Jahre Goldhauben und Kopftuchgruppe Pabneukirchen.
 Der gebürtige Innviertler aus Ried feierte sein 65. Priesterjubiläum. 55 Jahre ist Otto Ransmayr bereits in Pabneukirchen. Er wurde am 24. März 1963 installiert und setzte die Aufbauarbeit von Dechant Rupert Raab fort. Die Katholische Aktion wurde auf- und ausgebaut, die Jugend- und Kinderarbeit forciert. An Bauleistungen sind anzuführen: Neubau des Pfarrhofs und des Pfarrheims, kleines Kirchendach, Totenhalle, Kirchenheizung, Innen- und Außenrenovierung der Kirche, neue Orgel, Kirchenfenster, Erweiterung des Friedhofs, Garage und Umbau des Heims, Renovierung Hochaltar usw. Die Betreuung der Senioren war Ransmayr ein großes Anliegen. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit wurde das Katholische Bildungswerk gegründet. 1975 wurde der Erntekindergarten im Pfarrheim begonnen.
Die Alpenländische Mess' von Lorenz Maierhofer wurde im Rahme der Festmesse von Liedertafel und Kirchenchor zur Aufführung gebracht. Unter der großen Gratulantenschar: Pfarrgemeinderat, Dekanat, Gemeinde, Vereine und Institutionen. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen Frühschoppen mit der Musikkapelle Bad Kreuzen.

Goldhaubengruppe (Tag der Tracht) Obfrau Marianne Naderer
Musikverein Pabneukirchen: Obmann Martin Lindtner
Dekanat Grein: Pfarrer Johann Fehrerhofer (Dechant)
Bürgermeister Pabneukirchen: Johann Buchberger, Vizebgm: Barbara Payreder
Größte Teilnehmergruppe in Tracht beim Festzug: Schützenverein Pabneukirchen, Obmann Christian Palmetshofer

Gottesdienst zum Nachlesen:

(Quelle: Pfarre Pabneukirchen/Josef Rathmaier)

65 jähriges Priesterjubiläum Otto Ransmayer

35 Jahre Goldhauben und Kopftuchgruppe

Liedertafel und Kirchenchor singen: “Alpenländische Mess´“ von Lorenz Maierhofer
Thema: Das Leben feiern
Zum Einzug: Präludium
Begrüßung: Naderer Marianne Entzünden der Goldhaubenkerze
Volksgesang: GL 478 Ein Haus voll Glorie schauet 1.,2. u. 5. Str.
Liturgische Begrüßung:
Einleitung:
Die heutige Festmesse steht unter dem Thema: „Das Leben feiern.“
Hr. Pfarrer feiert sein 65 jähr. Priesterjubiläum und die Goldhaubengruppe ihr 35 jäh. Bestehen.

Wir haben einen „Erinnerungskorb“ vorbereitet, in den wir Symbole legen von denen wir glauben, dass sie im Leben von Hr. Pfarrer eine bes. Bedeutung hatten und haben.

Erinnerungskorb: Symbole werden in einen Korb vor dem Volksaltar gegeben
1.) Autokarte: v. Riegler Johann
Als erstes ist uns ein Autoatlas eingefallen, für seine Reisefreudigkeit und Reiselust.
Auch die vielen Wallfahrten mit der Pfarre. Von ihrer Israelreise könnte Hr. Riegler sicher nette Anekdoten erzählen.
2.) Liederbuch: v. Mitterlehner Johann
Das Liederbuch zeigt das große Engagement unseres Pfarrers, die Messbesucher zum Singen zu motivieren, wodurch immer ein kräftiger Volksgesang üblich war und ist.
Kirchliche Feste wurden durch seinen kräftigen, persönlichen Gesang besonders festlich
3.) Taufkerze: v. Nicole Hinterdorfer
Als Zeichen für die vielen Sakramente die er spendete, wird eine Taufkerze in den Korb gelegt.
4.) Weihwasserkessel: v.Heilmann Elisabeth
Einen Weihwasserkessel geben wir in den Korb, weil das Leben auch schwierige Zeiten hat, in denen wir nur noch auf Gottes Hilfe und Segen hoffen. Vielfach spenden wir uns Segen und brauchen diesen für den Alltag. Weihwasser zu geben ist immer auch die letzte Geste die wir einem Mitmenschen ins Grab mitgeben.
5.) Blumenstrauß: Jakob Kloibhofer
Blumen sind Zeichen der Freude und Naturverbundenheit und sollten bei keinem Fest fehlen. (Vielleicht sollten wir aber auch einige Eierschwammerl suchen, was Herr Pfarrer sicher öfter tat als wir)
6.) Kuchen: v. Oskar Lumetsberger
Als Erinnerung an die vielen Feste, die wir auch mit unserem Herrn Pfarrer, feierten. Immer hat sich die gesamte Pfarrbevölkerung gerne beteiligt, vor allem auch die Vereine. Besonders die Musikkapelle machte diese durch ihr Spiel besonders feierlich.
7.) Speck u. Most: v.Willersdorfer Josef
Speck, Most und Schnaps, darfen natürlich auch nicht fehlen, denn er war stets ein Freund von gutem Essen und einer zünftigen Jause. Er war aber auch selbst ein guter Gastgeber.
Viele, viele Innviertler Knödel hat er für seine Gäste mitgebracht.
8.) Maske: v. Ebner Christine
Warum bringt eine KFB- Frau eine Maske? Der Frauenfasching war jedes Jahr ein Fixpunkt. Immer überraschte er uns mit seinen Ideen und vor allem mit seinen Kostümen.
Als KFB – Pfarrer, auch im Dekanat, hat er uns Jahrzehnte begleitet.
9.) Schirm: v. Gotelinde Manner
Die Goldhauben und Kopftuchgruppe freut sich über 35 Jahre in denen sie das örtliche Leben mitgestaltet hat. Ein Schirm ist ein wunderbares Zeichen für Gemeinsamkeit und Zusammenhalt. Wir pflegen die Volkskultur und fühlen uns verantwortlich für Mensch und Natur. „Altes erhalten, Neues wagen, Wunden verbinden, die das Leid geschlagen, und Schönheit in das Leben tragen.“ Nach unserem Leitbild wollen wir auch in Zukunft unsere Aktivitäten in der Goldhaubengruppe und Gemeinschaft ausrichten.

Der Erinnerungskorb ist nun reichlich gefüllt, obwohl es sicher noch vieles gäbe.
Wie wir einen Geschenkkorb dankbar annehmen, so nehmen wir heute unser aller Leben zum Anlass, um dankbar zu sein und es zu feiern.

Lied: "Im Namen des Vaters…"
Vergebungsbitte:
Gloria: "Gloria, gloria! Ehre sei Gott…"
Tagesgebet:
Herr unser Gott, heute bei diesem Fest, schauen wir zurück auf unser reiches Leben.
In Dankbarkeit wollen wir es feiern und für unseren Glauben danken.
Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben reich und lebenswert machen.
Die Begegnung mit Christus in Brot und Wein ist uns Stärkung und Festmahl.
Sei du mit uns, alle Tage unseres Lebens . Amen
Lesung: 1 Kön. 19, 4-8 Bindreiter Erwin
Zwischengesang: "A guates Wort..."
Evangelium: Joh 6, 41-51
Ansprache: PfAss Josef Rathmaier
Gratulation der Pfarre
Lied: "Shalom …" vom Chor
Glaubensbekenntnis
Fürbitten:
In Dankbarkeit und voll Vertrauen bringen wir am heutigen Festtag unsere Anliegen vor Gott und bitten:

* Für unsere Pfarrgemeinde, die Vereine und verschiedenen Gruppierungen, dass ihre Tätigkeiten gelingen und zur Gemeinschaft im Ort beitragen

* Für die Älteren unter uns, dass sie die Früchte ihres Lebens und ihrer Arbeit sehen, aber auch die Aufgaben und Möglichkeiten, die noch vor ihnen liegen.

* Für uns alle, dass wir Vertrauen in die Zukunft haben, lass uns erkennen, dass nicht nur Leistung und Wohlstand wichtig sind, sondern vor allem Mitmenschlichkeit und gegenseitige Achtung.

* Für unsere Kirche und ihre Mitarbeiter, dass sie für die Menschen jene Hilfe geben kann, die sie brauchen und dadurch Freude am Glauben spürbar wird.

* Wir bitten für die Verstorbenen, besonders für die Verwandten unseres Herrn Pfarrers,
die verstorbenen Mitglieder der Goldhaubengruppe und des Musikvereins und alle, an die wir heute besonders denken.

Durch deinen Sohn hast du Gott, Vater, uns den Weg des Lebens gezeigt. Wir danken dir
und loben dich heute und alle Tage.

Gabengebet:
Guter Gott wir bitten dich, nimm mit Brot und Wein auch uns an. Unseren reich gefüllten Lebenskorb, die Freuden, unser Bemühen und unsere Sorgen.
Wir bringen dir alle, mit denen wir in der Pfarre und in den Vereinen und Gruppierungen
zusammenarbeiten. Wandle du alles zu unserm Heil und lass uns ein sein mit Christus unserem Freund und Bruder. Amen
Gabenbereitung: " Wie das Wasser …"
Sanktus: "Heilig, heilig, Himmel und Erde`n …"
Vater unser: GL Nr: 589, 2
Agnus Dei: "O, du Lamm Gottes, Brot des Lebens …"
Kommunionlied: "Wer die heilge Speis´unsres Herrn …"
GL 455 "Alles meinem Gott zu Ehren"…Str. n. Bedarf
Kommuniongedanke: Lebensfarben
Ich wünsche die die Farben des Lebens,
damit dein Leben mit Gott und den Menschen gelingt.
Ich wünsche dir das Rot der Liebe,
dass du reich beschenkt wirst, um davon wieder auszuteilen.
Ich wünsche dir das Orange der Wärme
gegen alles Unterkühlte in deinem Herzen.
Ich wünsche dir das Gelb des Lichts
für die Freude und die Dunkelheiten in deiner Seele.
Ich wünsche dir das Grün der Hoffnung,
gegen Resignation und Ausweglosigkeit, für den Mut und das Träumen.
Ich wünsche dir das Blau des Glaubens,
um deine Lebensentscheidungen zu leben.
Ich wünsche dir das Violett der Buße
für Wege zur Einkehr, Umkehr und Neuanfang.
Ich wünsche dir das Schwarz des Todes,
damit du dich einstimmst auf Abschiede.

Ich wünsche dir das Weiß des Neuen,
um offen und bereit zu sein.
Ich wünsche dir das Braun der Erde
für Beständigkeit und Ausdauer.
Ich wünsche dir das kostbare Gold,
dass du Gott als das Kostbarste ehrst.
Ich wünsche dir ein wenig von allen Farben,
denn buntes Leben lebt sich leichter.
Gott zeige dir ab und zu einen Regenbogen,
damit du weißt: Du stehst inmitten der Welt, die Gottes Mitte ist.
In dieser Mitte lebe: heute und jeden Tag des Lebens.

Kräutersegnung:
Gott unser Vater, du hast uns eine Fülle von Pflanzen geschenkt.
Sie machen uns Freude und schenken uns Nahrung.
Wir danken dir für für den Reichtum der Natur und
wir wollen sie auch verantwortungsvoll nützen.
Segne diese Blumen und Heilkräuter,
schenke uns durch sie Gesundheit, Heil und Lebensfreude.
Allen Menschen sollen sie helfen, gesund zu bleiben.
Jedem Kranken sollen sie Arznei sein.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Verlautbarungen:

Schlusslied: Volksgesang: GL Nr. 405 Nun danket alle Gott ……1. - 3. Str.
Segen:

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