Publikumspreis an Anna Dangel

Anna Dangel, Andreas Roder
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GREIN, WIEN. Mit dem Publikumspreis wurde die junge Wiener Schauspielerin Anna Dangel jetzt bei den Greiner Sommerspielen ausgezeichnet. Dangel spielte sich in den vergangenen Wochen als Kammerzofe in Minna von Barnhelm in die Herzen der Zuschauer. Überreicht wurde der Preis, eine Goldmünze, vom Greiner Bürgermeister Manfred Michlmayr. Die Sommerspiele Grein sind noch am 30., 31. August und 1. September zu Gast im Stadttheater Grein. Im Frühjahr 2014 ist Dangel im Film „Laguna“ in der Hauptrolle als Laura zu sehen. Drehbuch und Regie Erika Pluhar.

"Ich schreibe, male und spiele, um das Leben zu leben!“ (Anna Dangel)

Anna hat im Sommer 2010 ihr Diplom am Prayner Konservatorium und die Paritätische Bühnenreif abgelegt. Gleich darauf gab sie ihr Debüt im Experiment- Theater am Liechtenwerd, wo sie im Stück „Blinde Date“, einer Adaption von Schnitzlers „Reigen“, die Rolle des jungen Mädchens spielte. Weitere Rollen am Experiment folgten, unter anderem die der Klara in Wedekinds „Musik“, wo sie von Michael Gert entdeckt wurde.
Schon bei Klassenabenden des Prayner Konservatoriums und in Projekten des Schwarzlackenauer Kellerstudios glänzte sie durch ihre Wandlungsfähigkeit.
Ihren Freunden und Kollegen fällt sie besonders durch ihre Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft und ihre positive, quirlige Art auf.

„Anna ist für die Kunst geboren. Sie begegnet jedem Moment im Leben, jeder Situation mit Gefühl und Kreativität. Als herzliche Gastgeberin bewirtet sie ihre Freunde nicht nur mit köstlichem Essen und Wein, sondern auch mit Freude, Musik, Spaß und ganz viel Liebe.
Mit Anna zu arbeiten ist jedes Mal ein positives und bereicherndes Erlebnis und ich hoffe noch in vielen Projekten mit ihr zusammenarbeiten zu können.
Sie ist das Herz und die Seele einer jeden Produktion und Garant für erquickende Stunden" (Stefanie Gmachl)

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Minna von Barnhelm – Stadttheater Grein
Lessings Stück um Liebe, Ehre, Gleichheit und die Macht des Geldes begeisterte bei der Premiere. Die Greiner Inszenierung, Regie Fritz Holy, Wien, und Stefanie Gmachl, Assistenz aus Grödig, Salzburg, glänzt mit der schauspielerischen Leistung und Originaltreue.
GREIN, WIEN, SALZBUG. Minna von Barnhelm, für viele die wichtigsten Komödie der deutschsprachigen Literatur, ist im Rahmen der Greiner Sommerspiele unter Leitung von Michael Gert noch bis 1. September zu Gast im Stadttheater Grein. Lessings Stück um Liebe, Ehre, Gleichheit und die Macht des Geldes begeisterte bei der Premiere. Prinzipal Michael Gert bewies ein gutes Händchen bei der Besetzung. Die Greiner Inszenierung glänzt mit der schauspielerischen Leistung und Originaltreue. Mit John Fricke (Major von Tellheim), Fabienne Küther, Minna von Barnhelm, und Anna Dangel (Kammerzofe) stehen gleich drei Grein-Debütanten auf der Bühne, die sich über großen Applaus freuen konnten. Die junge Anna Dangel, 25, braucht keine großen Gesten, sie hat's im kleinen Finger. Besser gesagt in ihren Augen. Mit Erwin Bail (Just, Bedienter des Majors), Andreas Roder (Wachtmeister), Josef Pechhacker (Wirt), Gertraud Frey (Dame in Trauer) stehen alte Bekannte in Grein auf der Bühne. Michael Gert brilliert als Falschspieler und Hochstapler Riccault de la Marliniere. Nicht leicht hat es Bühnenbilder Erwin Bail im alten und schon desolaten ältesten Theater Österreichs. Wenig Platz und Möglichkeiten. Er löst dieses Problem schon Jahrzehnte bestens. Die Regie von Fritz Holy und Stefanie Gmachl, Assistenz, verdient großes Lob. Der Zuschauer wird nicht gelangweilt. Ganz im Gegenteil, das Stück ist amüsant, regte jedoch am Ende sicherlich den einen oder anderen zum Nachdenken an. Am Spiel der beiden Hauptfiguren, die von der Regie immer wieder spannungsreich im engen Raum positioniert werden, zeigt sich die Klasse der Inszenierung.

Minna von Barnhelm
Stadttheater Grein
6. Juli bis 1. Sept. 2013
Freitag 19 Uhr, Samstag 19 Uhr, Sonntag 17 Uhr

Kartenvorverkauf:
GREIN:
Buchhandlung Grünsteidl, Stadtplatz, Tel. 07268/373
Sa und So im Juli und August: 0664/88469104 (oder 07268/7730)
ONLINE:
www.ticketmaster.at
Karte auch vor der Vorstellung an der Kassa.

Historisches Stadttheater Grein
Eine der herausragendsten Sehenswürdigkeiten von europäischer Bedeutung ist das Historische Stadttheater Grein. 1791 wurde von den Greiner Bürgern im ehemaligen Getreidespeicher des Alten Rathauses ein Theater eingerichtet und seit damals bespielt. Heute gilt das Stadttheater als Juwel, das von vielen Besuchern aus nah und fern besichtigt wird. Viele Kuriositäten sind hier zu sehen: Original erhaltene Sperrsitze; ein Klosett, nur durch einen Vorhang vom Zuschauerraum getrennt; ein Gefängnis, aus dem die Gefangenen bei den Vorstellungen zusehen konnten und vieles mehr.

Öffnungszeiten
1. Mai bis 26. Oktober

Montag bis Samstag 9.00 bis 12.00 und 14.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag/Feiertag 14.00 bis 16.00 Uhr

Führungen
1. Mai bis 26. Oktober

Montag bis Samstag 9.00, 11.00,14.00 und 17.00 Uhr
Sonntag/Feiertag 14.00 Uhr

Weitere Theaterführungen für Gruppen ab 10 Personen nach Voranmeldung jederzeit möglich.

Eintrittspreise
Einzelperson Erwachsene € 4,50
Gruppenermäßigung (ab 10 Personen) € 3,50
Schüler, Studenten € 2,50
Kinder bis 6 Jahre € 0,00

Information und Buchung
Tourismusverband Grein
Tel.: +43 (0) 7268 / 7055

Fax: +43 (0) 7268 / 7055-20
E-Mail: info.grein@oberoesterreich.at

www: www.stadttheater-grein.at

oder
Direktion Hist. Stadttheater
Tel.: +43 (0) 7268 / 7730

Autor:

Robert Zinterhof aus Perg

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