Baubeginn 2021
Schwertberg plant Gesundheitszentrum

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Schwertberg möchte mit Gesundheitszentrum medizinische Versorgung sichern und Ortskern beleben.

SCHWERTBERG. In Schwertberg soll ein modernes Gesundheitszentrum (GHZ) mit Nahversorger, betreubaren Wohnungen und Parkplatzflächen entstehen – dies hat der Gemeinderat fraktionsübergreifend beschlossen. Die "Neue Heimat" wurde als Investor des rund zehn Millionen schweren Projekts gewonnen. Der Zeitplan steht bereits fest: Im kommenden Jahr wird beim Altstoffsammelzentrum der neue Bauhof errichtet. Auf dem 4.350 Quadratmeter großen Areal, wo jetzt noch der alte Bauhof steht – rund 300 Meter vom Marktplatz entfernt – wird somit Platz für das GHZ geschaffen. Geplant ist, dass der Bau des GHZ dann im Herbst 2021 startet und im Frühling oder Sommer 2023 abgeschlossen ist.

Ärzte, Nahversorger, Wohnungen

Bürgermeister Max Oberleitner bezeichnet das Projekt als "Krone" von allem, was in den vorigen Jahren umgesetzt wurde. "Wir wollen den Herausforderungen des Ärztemangels aktiv begegnen." Auch wenn die Patientenbetreuung momentan durch drei Hausärzte gesichert ist, will Oberleitner bereits weiter in die Zukunft denken. "Andere Gemeinden stehen vor ähnlichen Herausforderungen", gibt er zu denken. Theoretisch könne sich in Schwertberg sogar ein Primärversorgungszentrum für den Bezirk entwickeln. Noch ist nicht geklärt, welche Mediziner in das neue Zentrum einziehen werden. Oberleitner will trotzdem bereits eine "räumliche Vorsorge" für Hausärzte treffen. Ein Fachärztezentrum steht auch auf dem Plan. Gesundheitsdienstleister wie Physiotherapeuten und Logopäden hätten ebenfalls schon Interesse bekundet. Was die Ansiedelung von Geschäften betrifft, müsse noch ein idealer Branchenmix gefunden werden. Rund 25 altersgerechte Wohnungen werden sich im GHZ befinden. Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr soll durch eine Bushaltestelle gewährleistet werden.

Geschäfte im Zentrum

Die Gemeinde hat sich das Vergaberecht bei den Geschäften, Ärzten und Mietern gesichert und wird jetzt ausloten, welche Möglichkeiten und Interessen bestehen. Dem Bürgermeister gefällt grundsätzlich die Idee, Nahversorger weiter ins Zentrum zu holen. "Der Bedarf nach einem Nahversorger im Ortskern, wie ein Lebensmittelgeschäft mit Fleischbank, ist groß. Wir wollen bewusst Branchen ansiedeln, die uns in Schwertberg noch fehlen", so Max Oberleitner. Alle Ideen werden in den Architektenwettbewerb fließen, der im kommenden Frühjahr startet.

Bgm. Max Oberleitner (links), Direktor der Neuen Heimat OÖ Robert Oberleitner.
Autor:

Helene Leonhardsberger aus Perg

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