Sinnloser Vandalismus am Kinderspielplatz

Tische und Bänke in der beliebten Erholungszone wurden großflächig beschmiert. Gleiche Graffitis fanden sich auch auf der ÖBB-Haltestelle.
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  • Tische und Bänke in der beliebten Erholungszone wurden großflächig beschmiert. Gleiche Graffitis fanden sich auch auf der ÖBB-Haltestelle.
  • hochgeladen von Eckhart Herbe

St. Georgen/Gusen. "Was geht in diesen Dummköpfen bloß vor?" Diese Frage stellen sich die St. Georgener nach einer Schmieraktion auf einer ihrer liebsten Freizeiteinrichtungen, dem Kinderspielplatz an der Gusen.

Kinder und ihre Eltern freuen sich über die vielen Bewegungs- und Spielmöglichkeiten auf dem im Sommer vergangenen Jahres eröffneten und heuer weiter attraktivierten Gelände im Ortszentrum. Dementsprechend gern genutzt wird die im Rahmen des Hochwasserschutzes neu geschaffenenen Freizeit- und Erholungszone am Gusendamm. Für manche Zeitgenossen stellen die liebevoll gestalteten Grünanlagen und die hochwertigen Spielgeräte aber offenbar einen willkommenen Anlass dar, ihrer Zerstörungswut  freien Lauf zu lassen. Mehrmals schon wurde das Toilettenhäuschen schon auf unbeschreibliche Weise völlig verdreckt - es ist nun abgesehen von Veranstaltungen absperrt. Ebenso wurden neu  gesetzte Bäumchen abgebrochen, Bierdosen und Müll am ganzen Gelände verstreut. 

Graffitis auf ÖBB-Haltestelle und Spielgeräten

Nun haben auch Sprayer den Kindespielplatz entdeckt. Ganz offensichtlich handelt es sich dabei um den oder die selben Vandalen, welche vor einigen Tagen auch schon die örtliche ÖBB-Haltestelle am Boden, der südseitigen Außenwand  und im Wartebereich mit einer ganze Reihe Graffitis verunziert haben. Der gleiche Stil findet sich nun in den Schmierereien auf Tischen, Bänken und Spielgeräten am Kinderspielplatz: Farbflächen, Symbole, Buchstaben und stilisierte Penisse.  Fraglich ist, inwieweit sich die Graffitis überhaupt noch entfernen lassen. Die Holzteile müssen wahrscheinlich abgeschliffen und neu lackiert werden. Sie fehlen so sicher einige Wochen am Kinderspielplatz. Ob die WPC-Elemente der besprühten Bänke gerettet oder ausgetauscht werden müssen, wird sich ebenfalls in den nächsten Tagen klären. Erhebliche Kosten für die Gemeindekasse, enttäuschte Kinder und wütende Eltern haben die Verursacher auf jeden Fall hinterlassen. Hinweise auf die Vandalen nimmt die Polizei St. Georgen entgegen.

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