St. Pantaleon-Erla/Naarn
Stefan Kaineder machte sich Bild von geplanter Jetski-Strecke

Franz Baumann, Landesrat Stefan Kaineder, Gerhard Ebner (Camping Au an der Donau), Martina Eigner (Bezirkssprecherin Grüne Perg).
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  • Franz Baumann, Landesrat Stefan Kaineder, Gerhard Ebner (Camping Au an der Donau), Martina Eigner (Bezirkssprecherin Grüne Perg).
  • Foto: Grüne OÖ
  • hochgeladen von Helene Leonhardsberger

Umwelt-Landesrat Stefan Kaineder (Die Grünen) setzt sich für Lösung beim Thema Jetski-Strecke auf der Donau ein.

ST. PANTALEON-ERLA, NAARN. Wie die BezirksRundschau berichtete, läuft aktuell ein Genehmigungsverfahren für eine Waterbike-Rennstrecke auf der Donau zwischen St Pantaleon-Erla und Au/Donau. Viele Bürger wandten sich auch an den oberösterreichischen Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) und äußerten ihre Sorge, dass diese Waterbike-Strecke negative Folgen für das angrenzende Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH) haben könnte. „FFH-Gebiete haben die Sicherung der Artenvielfalt zum Ziel. Die Befürchtung ist, dass durch den Lärm der Wasserrennsportgeräte die heimischen Vogelarten vergrämt werden könnten“, so Kaineder. Gerhard Ebner, Inhaber des Campingplatzes in Au an der Donau, fürchtet auch einen Imageschaden für die Region, die sich in den vergangenen Jahren zu einem Hotspot für sanften Tourismus entwickelte.

„Dass es gerade in Au an der Donau möglich sein soll, mit lauten Rennbooten herumzukurven, ist schwer verständlich.“
Umwelt-Landesrat Stefan Kaineder

Es ist erst seit zwei Jahren möglich, dass um schifffahrtsrechtliche Genehmigungen für Waterbike-Strecken in Österreich angesucht werden kann. Ein Urteil des Landesverwaltungsgerichts Niederösterreich aus 2017 hielt fest, dass ein völliges Verbot dem Unionsrecht widerspricht. Daraufhin legte der damalige FP-Verkehrsminister Norbert Hofer in der Schifffahrtsanlagenverordnung drei Zonen fest, auf denen Waterbikes theoretisch genutzt werden können. Kaineder kritisiert, dass Naturschutzreferat und betroffene Gemeinden damals keine Einwände gebracht hätten. "Wenn wir nun eine Lösung finden wollen, müssen wir an vielen Stellschrauben drehen. Daher werde ich an den zuständigen niederösterreichischen Landeshauptmann-Stellvertreter Pernkopf herantreten, um eine Ersatzzone festlegen zu können, die sich nicht in einem derart schützenswerten Natur- und Naherholungsgebiet befindet“, so Kaineder.

Jetski-Strecke soll im Nationalrat behandelt werden

Franz Baumann, Landesrat Stefan Kaineder, Gerhard Ebner (Camping Au an der Donau), Martina Eigner (Bezirkssprecherin Grüne Perg).


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