Sternwallfahrt im Seelsorgeraum Machland

Anhand von Symbolen zeigten die Vertreter des Seelsorgeraums auf, was besonders typisch für ihre Pfarre ist: Albert Kern (PGR-Obmann Baumgartenberg), Gottfried Froschauer (Koordinator des Seelsorgeraums Machland), Pfarrer Johann Zauner, Josef Froschauer (PGR-Obmann Mitterkirchen), Theresia Schön (Pfarre Mitterkirchen), Maria Haas (Pfarre Naarn), Martha Leonhartsberger (Pastoralassistentin Pfarre Arbing), Karl Grabenschweiger (Pfarre Arbing), Helga Kapl (PGR-Obfrau Naarn).
  • Anhand von Symbolen zeigten die Vertreter des Seelsorgeraums auf, was besonders typisch für ihre Pfarre ist: Albert Kern (PGR-Obmann Baumgartenberg), Gottfried Froschauer (Koordinator des Seelsorgeraums Machland), Pfarrer Johann Zauner, Josef Froschauer (PGR-Obmann Mitterkirchen), Theresia Schön (Pfarre Mitterkirchen), Maria Haas (Pfarre Naarn), Martha Leonhartsberger (Pastoralassistentin Pfarre Arbing), Karl Grabenschweiger (Pfarre Arbing), Helga Kapl (PGR-Obfrau Naarn).
  • Foto: Gerti Lehner
  • hochgeladen von Ulrike Plank

BAUMGARTENBERG, ARBING, MITTERKIRCHEN, NAARN. Seit 14 Jahren bilden die Pfarren Arbing, Baumgartenberg, Mitterkirchen und Naarn den Seelsorgeraum Machland. Um diese Zusammengehörigkeit einmal besonders deutlich zum Ausdruck zu bringen, organisierten sie am Sonntag, 24. August, eine Sternwallfahrt.

Ziel war der geographische Mittelpunkt zwischen den vier Pfarrkirchen. Dieser befindet sich in der Ortschaft Haid (Gemeinde Mitterkirchen). Ein Teil machte sich als Pilger aus den vier Himmelsrichtungen zu Fuß oder mit dem Rad auf den Weg: Schweigend, redend und mit einem kurzen Innehalten bei Kapellen an der Wegstrecke. Andere kamen mit dem Pkw. Trotz des wechselhaften Wetters mit Wind und zeitweisen Regen nahmen 350 Personen an der Feldmesse teil. Pfarrer Zauner verglich das Wetter mit dem zeitweise rauhen Gegenwind, den die Kirche in der heutigen Zeit zu spüren bekommt. Trotzdem sollen wir uns nicht entmutigen lassen, unseren Weg zu gehen.

Jede Pfarre trug neben einem Pilgerkreuz auch ein Symbol mit sich: Die Pfarre Naarn hatte ein Brot in Form eines Fisches. Der Fisch befindet sich auch auf dem Gemeindewappen. Das Brot steht für das Stillen des Hungers mit seiner ganzen Vielfalt der verschiedenen Mehle und Germ als Hilfsmittel zum Aufbrechen. Für die Pfarre Mitterkirchen hat das Wasser eine besondere Bedeutung, einerseits als Bedrohung beim Hochwasser, zum anderen aber auch als Quelle des Lebens. Einen bunten Strauß aus Blumen, Stauden und Unkräutern brachten die Arbinger mit – als Spiegelbild für die Vielfalt im Pfarrleben. Baumgartenberg hat mit seiner barocken ehemaligen Stiftskirche ein besonderes Kulturerbe, das Wappen des Gründers des Zisterzienserklosters Otto von Machland diente als Vorlage für das OÖ Landesmappen. Auch bei den Fürbitten brachte jede der vier Seelsorgeraum-Gemeinden ihre persönlichen Anliegen vor.

Nach der Messfeier wurden mitgebrachte Imbisse untereinander geteilt. Es ergaben sich viele Kontakte und Gespräche mit Bekannten aus den Nachbarspfarren. Gottfried Froschauer, Koordinator des Seelsorgeraums Machland: „Aufgrund des großen positiven Echos sind wir gerne bereit, auch in den nächsten Jahren ähnliche gemeinsame Wallfahrten zu organisieren“.

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