5. bis 9. November
Viertes Menschenrechtesymposium in der Bewusstseinsregion

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Das Menschenrechtesymposium der Bewusstseinsregion Mauthausen – Gusen – St. Georgen findet von 5. bis 9. November zum vierten Mal statt. Anmeldung zu den Workshops und vielen anderen Projekten unter www.menschenrechtesymposium.eu

MAUTHAUSEN, LANGENSTEIN, ST. GEORGEN/GUSEN. Das Menschenrechtesymposium der Bewusstseinsregion Mauthausen – Gusen – St. Georgen setzt sich dieses Jahr mit Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte auseinander – dem Recht auf Leben und Sicherheit. Die mehrtägige Veranstaltung findet heuer zum vierten Mal in Folge statt. Voriges Jahr nahmen mehr als 1.200 Menschen am Symposium teil. Die Bewusstseinsregion hat ein umfassendes Programm für die fünf Tage zusammengestellt – von Rundgängen, über Workshops bis hin zu Kulturveranstaltungen. Durch die verschiedenen Angebote werden die Menschenrechte für Kinder und Erwachsene greifbar. Die Teilnehmer sollen dazu ermutigt werden, die Menschenrechte auch in Anspruch zu nehmen und einzufordern.

Eröffnung im Johann-Gruber-Pfarrheim in St. Georgen

Die Eröffnung des Symposiums findet am Donnerstag, 5. November, im Johann-Gruber-Pfarrheim in St. Georgen/Gusen statt. Einige der Ehrengäste: Hannah Lessing, Generalsekretärin des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus, Guy Dockendorf vom Internationalen Mauthausen Komitee, Willy Mernyi vom Mauthausen Komitee Österreich, und Gabriele Eder-Cakl, Direktorin des Pastoralamts der Diözese Linz. 

Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Von Freitag bis Sonntag gibt es volles Programm an verschiedensten Stationen. Angeboten werden etwa am Freitag (9 und 13.30 Uhr) sowie am Sonntag (ab 13.30 Uhr) Rundgänge im Umfeld der ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen und Gusen sowie in den KZ-Gedenkstätten selbst.
Ein Zeitzeugengespräch mit Franz Hackl findet am Sonntag um 16.15 Uhr im Haus der Erinnerung statt. Am Samstag werden sowohl vormittags als auch nachmittags in der Mittelschule Mauthausen zahlreiche Workshops angeboten. Vortragende Personen, Organisationen und Institutionen sind unter anderem SOS-Menschenrechte, Autorin Amani Abuzahra ("Mehr Kopf als Tuch. Muslimische Frauen am Wort"), Frauenhaus Linz, Verein Neustart und die Arbeiterkammer OÖ. Sie referieren zu Themen wie etwa Gewalt gegen Frauen, Armut, geschlechtliche Vielfalt, Sicherheit und Internet sowie Integration von Straffälligen. Das Mauthausen Komitee lädt Jugendliche zum Workshop "Zivilcourage online Training". Die Kinderfreunde leiten einen Workshop für Kinder ab fünf Jahren zum Thema "Alle Kinder haben Rechte". 

Kulturveranstaltungen: Poetry Slam, Konzert, Literaturfrühstück

Auch abends ist einiges los in der Bewusstseinsregion: Am Freitag findet um 19.30 Uhr im Donausaal Mauthausen ein Poetry Slam zum Thema Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit statt. Ab 21 Uhr legt DJ BEA auf. Am Samstag um 20 Uhr findet im Donausaal ein musikalisch-literarischer Abend mit Schriftsteller Michael Köhlmeier und Liedermacherin Cynthia Nickschas statt. Autor und Kabarettist Klaus Oppitz ("Wir sind Kaiser") kommt am Sonntag um 10 Uhr zu einem Literaturfrühstück ins Haus der Erinnerung in St. Georgen und liest aus seinem neuen Roman. Musikalische Umrahmung durch "Musik acustica".
 

Podiumsgespräch, Kindertheater, Andacht, Lichteraktion

Podiumsgespräch am Freitag um 17.30 Uhr im Donausaal Mauthausen: "Häfnpfarrer" Hans Gruber, Dagmar Andree, Leiterin des Frauenhaus Linz, Caroline Kerschbaumer, Geschäftsführerin des Vereins Zara und Annemarie Schlack, Geschäftsführerin von Amnesty International Österreich sprechen über das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit. Moderiert wird die Veranstaltung von Renata Schmidtkunz (ORF, Ö1). Die Podiumsdiskussion kann auch als Stream auf bewusstseinsregion.at verfolgt werden. Am Samstag um 14 Uhr findet das Kinder-Mitmachtheater "Lotta und der magische Spiegel" im Donausaal statt, zeitgleich gibt es ein Eltern-Café. Am Samstag wird um 18 Uhr Friedensandacht in der Pfarrkirche St. Georgen gefeiert. Am Montag, 9. November, findet um 18 Uhr in Langenstein das Abschlussstatement mit Lichteraktion in Gedenken an die Reichspogromnacht statt.

Programm, Kosten und Anmeldung

Kosten: Rundgänge je 6 Euro, Podiumsgespräch 6 Euro, Workshops/Eltern-Aktiv-Seminar je 16 Euro. Poetry Slam 9 Euro, Literaturfrühstück 15 Euro, Filme je 8 Euro. All-in-Paket: 85 Euro. Lesung und Konzert "Alles gleich Mensch": 28 Euro.
Vollständiges Programm unter menschenrechtesymposium.eu
Anmeldung zu den Veranstaltungen bis 28. Oktober via Mail bei sekretariat@bewusstseinsregion.at oder unter 0699/1688 6513.

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