Von 28. Juni bis 7. Juli in Perg-Strudengau
Von Donaupiraten bis Jihad: Das Festival der Regionen kommt

Anton Froschauer (Bürgermeister Perg), Markus Lindinger (Kriegergut), Andrea Hummer (Kaufmännische Leitung), Airan Berg (Künstlerische Leitung)
26Bilder
  • Anton Froschauer (Bürgermeister Perg), Markus Lindinger (Kriegergut), Andrea Hummer (Kaufmännische Leitung), Airan Berg (Künstlerische Leitung)
  • Foto: Ulrike Plank
  • hochgeladen von Ulrike Plank

BEZIRK PERG (up). Ein Raumschiff in Perg bei der Leitnerwehr, 50 gepackte Koffer der Lebenshilfe, ein Ruf über die Donau mit Megaphonen, ein großes OpenAir mit Attwenger und den Sofa Surfers: Das ist nur ein Bruchteil jener Projekte, mit denen das "Festival der Regionen" zum Thema "Soziale Wärme" ab dem 28. Juni die Region begeistern und Diskussionen provozieren möchte.
Von den 30 Projekten, die in der Region realisiert werden, sind 12 Projekte von Kulturschaffenden aus der Region. Vertreten sind auch KünstlerInnen aus Griechenland, Portugal, England, Niederlande, Bulgarien, Italien, Frankreich, Russland, Deutschland und der Schweiz.

Kunst bearbeitet Alltag

„Mit seinem Ansatz, soziale Themen und alltägliche Lebenswelten mit zeitgenössischer Kunst zu bearbeiten, zielt das Festival auf den Dialog zwischen der Bevölkerung vor Ort sowie lokalen, regionalen und internationalen Künstler_innen ab. Teilhabe wird dabei großgeschrieben. Das Festival will Spuren hinterlassen, Diskussionsprozesse aufgreifen und in Gang setzen, Veränderungswünsche bestärken oder initiieren, die Bevölkerung in ihren Bedürfnissen ernst nehmen und gemeinsam mit ihr Zukunftsvisionen erarbeiten“, sagt Andrea Hummer, Geschäftsführerin des Festivals der Regionen.

„Ich bin sehr froh, dass dieses kritische Kunstfestival in der Region Perg-Strudengau stattfindet. Besonders wichtig finde ich den Ansatz, möglichst viele Menschen aus der Bevölkerung in das Festivalgeschehen einzubinden. Ich erwarte mir viele neue Impulse wie soziale Wärme in der Region und darüber hinaus gelebt werden kann“, meint Pergs Bürgermeister Anton Froschauer.

Große Eröffnung in Perg und St. Georgen/G.

"Am 28. Juni findet die große Eröffnung statt in St. Georgen an der Gusen und in Perg. Um 16.30 Uhr ist die Eröffnung der neuen Station des Audiowegs Gusen", erklärt Airan Berg, künstlerischer Leiter des Festivals. Danach bringt ein Shuttle die Besucher von St. Georgen ins Zentrum von Perg, wo am Eröffnungstag ab 15 Uhr ein Parcours aus Pop-Ups zahlreiche künstlerische Projekte des Festivals präsentiert. Um 20 Uhr steigt im Freibad das große Eröffnungskonzert der Bürgerinnen und Bürger. "Mitmachen ist noch möglich, es sind keine Vorkenntnisse nötig. Musik und Text werden gemeinsam mit den Mitwirkenden erarbeitet", so Berg.
Zusätzlich zum umfangreichen Programm des Festivals wird es auch immer wieder Überraschungsauftritte, so genannte Pop-Ups, geben.

Pay as you can

"Das Festival ist ein Green Event, alle Veranstaltungsorte sind barrierefrei zugänglich und es wird Gebärdendolmetscher geben. Barrierefreiheit ist uns auch in finanzieller Hinsicht wichtig: Jeder soll die Möglichkeit haben, die Veranstaltungen zu besuchen. Unter dem Motto Pay as you can soll jeder so viel geben, wie er kann. Für uns ist der gleichwertige und freie Zugang zu Kunst und Kultur ein Menschenrecht", sagt Andrea Hummer.

Den krönenden Abschluss feiert das Fesival mit dem Volxfest am 6. Juli ab 19 Uhr im Gasthof Jägerwirt und einer Bandparade am 7. Juli ab 17.30 Uhr.
Simon Mayer und Theresa Distelberger realisieren im Gasthof Jägerwirt in Au/Donau ein Volxfest der besonderen Art. In einer Atmosphäre, die traditionelles Kulturgut wie Volkstanz, Volksmusik und Trachten spielerisch wiederbelebt und zum Experimentierfeld erklärt, wird gemeinsam gefeiert, getanzt und Volkskunst als Ort der kreativen Entfaltung verstanden. Am Sonntag wird mit einer Bandparade am Marktplatz von Mauthausen und anschließendem Konzert am Heindlkai der Abschlussabend des Festivals mit Banda Adriatica und Alpkan gefeiert. Banda Adriatica wird in der internationalen Presse als der derzeit beste Live-Act Italiens beschrieben.

************************************

Das Programm

Genau! – Das große Eröffnungskonzert der Bürger_innen
Ondamarela (PT) & Tim Steiner (GB)

Projekt
Die feierliche Eröffnung wird von Ondamarela gemeinsam mit den Bürger_innen der Region gestaltet. Ein Orchester aus Bewohner_innen, das sich in den Monaten vor dem Festival in Workshops mit Tim Steiner und Ricardo Baptista formiert hat, bringt Menschen jeden Alters, mit und ohne musikalisches Vorwissen, mit unterschiedlichen Erfahrungen und Fähigkeiten zusammen auf die Bühne. Das Konzert ist eine Lobeshymne an die Region und eine Verbeugung vor der Kreativität der hier lebenden Menschen. Am Abend der großen Eröffnung werden die Gäste eine einzigartige Komposition hören, die in den Workshops gemeinsam mit den Orchester- und Chormitgliedern entwickelt, komponiert und improvisiert wurde. Das Publikum wird herzlich und stimmenreich wie stimmungsvoll begrüßt. Das Konzert wird alle Anwesenden lustvoll und spielerisch miteinbeziehen und ein Moment des Austausches zwischen Orchester, Publikum und Region sein. Feiert euer Festival mit uns!
Vitalwelt Perg / Freibad
28. Juni 20:00 - 21:30

Bei Schlechtwetter: Bezirkssporthalle
-------
N.O.A.H. Galactica
Josseline Engeler (AT)

Projekt
Im Zentrum von Perg landet ein dauerhaft verbleibendes Raumschiff aus Holz und Stahl – die „N.O.A.H. Galactica“ mit ihrer Besatzung aus Linzer Kunstschaffenden. Ausgehend von der biblischen Geschichte um Noahs Bau der Arche als Akt der sozialen Wärme schafft „N.O.A.H. Galactica“ einen Ort, sich mit der Zukunft unseres Planeten und der Rettung der Menschheit auseinanderzusetzen. Dazu werden in und um das Raumschiff Interaktionen, Performances, Ausstellungen und andere Medien frei assoziativ der Frage nachgehen, ob die Menschheit vielleicht nur durch eine Flucht in den Weltraum fortbestehen kann.
Josseline Engeler ist freischaffende Künstlerin und Lektorin an der Kunstuniversität Linz. Sie wurde 1982 in Norddeutschland geboren und lebt seit 2018 in Perg.
Badgasse Perg
28. Juni 15:00 - 20:00
29. & 30. Juni 13:00 - 21:00
1. - 5. Juli 16:00 - 21:00
6. Juli 13:00 - 21:00
7. Juli 13:00 - 18:00
-------
Wärmegreißlerei
Time's up (AT)

Projekt
Die Wärmegreißlerei macht sich als mobiler Kiosk auf den Weg in und durch die Region Perg-Strudengau, um viele unterschiedliche Stimmen zum Thema Soziale Wärme zu sammeln. Welche negativen Auswirkungen das Fehlen sozialer Wärme auf die Gesellschaft hat und was es demnach zu verhindern gilt, wird im Vorfeld mit Bewohner_innen, Schulen, Vereinen und Interessierten erarbeitet. Beim Festival wird die Wärmegreißlerei täglich an unterschiedlichen Orten in der Region auftauchen und für Bewohner_innen und Festivalgäste Umschlagplatz für Gesuche und Angebote zu sozialer Wärme sein. Alle Ergebnisse, Ideen und Inspirationen der Wärmegreißlerei werden als „Wissen vieler zum Wohle aller“ gesammelt und zum Abschluss in einem Buch gebündelt.

28. Juni 15:00 - 20:00 Perg Stadtkern
29. Juni 16:00 - 20:00 Fest Cogollo Partnerschaft, Mauthausen
30. Juni 10:00 - 13:00 Fest 50 Jahre Rotes Kreuz, Waldhausen
16:00 - 20:00 FF-Fest, St. Nikola
1. Juli 16:00 - 20:00 Donaulände, Grein
2. Juli 16:00 - 20:00 Linz Special, Linz Zentrum
3. Juli 16:00 - 20:00 Donaustand'l, Au/Donau
4. Juli 16:00 - 20:00 Dorfabend, Rechberg
5. Juli 16:00 - 20:00 Nacht der Musik, Katsdorf
6. Juli 10:00 - 13:00 Donaulände, Grein
16:00 - 20:00 Bier & Kulinarikfest, Perg
7. Juli 10:00 - 13:00 Badesee Mitterkirchen
16:00 - 20:00 Festival Finale Heindlkai, Mauthausen

--------
Du bist, was du isst!
Alessia Rollo (IT)

Projekt
„Du bist, was du isst“ schafft als partizipatorisches Kunstprojekt in der Region Perg-Strudengau den Rahmen für eine Debatte über die Art und Weise, wie Lebensmittel produziert, verteilt und konsumiert werden. Die in Süditalien aufgewachsene Künstlerin Alessia Rollo organisiert in Zusammenarbeit mit Bewohner_innen und lokalen Expert_innen Veranstaltungen rund um das Thema Essen, Lebensmittel und Nahrungsketten. Daraus entstehende Ergebnisse und Fragen werden als fotografische Werbekampagne in den öffentlichen Raum der Region Perg-Strudengau zurückgespielt, um nachhaltig zur Diskussion und Auseinandersetzung einzuladen.

29. Juni 14:00 - 16:00
Aktion #1
Biohof Starzhofer, Bad Kreuzen

30. Juni 11:00 - 13:00
Aktion #2 Bäckerei Sola, Perg

2. Juli 12:00 - 14:00
Aktion #3 Badgasse, Perg

4. Juli 08:00 - 10:00
Aktion #4 Privatwohnung, Perg

-------
Eine Tonne
Sarah Maria Kamleitner (AT)

Projekt
Die Künstlerin Sarah Kamleitner stellt in Zusammenarbeit mit ihrem Vater Johann Kamleitner, der als Landwirt tätig ist, einen Kubus in die Landschaft von Perg-Strudengau, der den Querschnitt eines Weizenfeldes enthält. Ausgehend von Fragen rund um die Entlohnung landwirtschaftlicher Arbeit und Rohstoffpreise in der Lebensmittelindustrie lädt die Installation zum Schauen, Beobachten und Nachdenken ein.

Festivalzentrum Kriegergut
28. Juni 15:00 - 20:00
29. Juni 14:00 - 21:00
30. Juni 10:00 - 21:00

Esperantoplatz Grein
1. - 5. Juli 17:00 - 21:00
6. Juli 14:00 - 21:00
7. Juli 14:00 - 18:00

Backworkshops Winkler Mauthausen
2. Juli 15:00 - 17:00
4. Juli 15:00 - 17:00

--------
Frauenwelten
Elisa Andessner (AT) & Johanna de Tessières (BE)

Projekt
Die Ausstellung „Frauenwelten“ beschäftigt sich in künstlerischen Arbeiten mit dem Leben von Frauen im Iran und Irak. Elisa Andessner zeigt zusätzlich zu Fotografien ihre Videoarbeit „messages“ aus dem Jahr 2018/2019, für die sie Frauen in Teheran zu ihrer aktuellen Situation, zu Wünschen und Botschaften befragte und mit der rechtlichen Situation von Frauen in Europa verwebt. Johanna de Tessières Fotografien gewähren Einblicke in das Leben und die Traditionen der religiösen und ethnischen Minderheit der Jesiden im Nordirak, die im Jahr 2014 von Genozid, Verschleppung und Versklavung durch den Islamischen Staat (IS) betroffen waren und immer noch sind.

Festivalzentrum Kriegergut
28. Juni ab 15:00
29. Juni bis 7. Juli 10:00 - 22:00

------------
Soziale Wärme auf Mühlviertlerisch
Anna Maria Brandstätter (AT)

Projekt
NEAMD IS BESSER DRAU, NUR WEIL A AUNDARA NIX HOD.
Im Rahmen von „Soziale Wärme auf Mühlviertlerisch“ werden Dialektwörter mittels Folienschrift im öffentlichen Raum der Region angebracht. Anna Maria Brandstätter übersetzt und reflektiert damit das Festivalthema an vielen unterschiedlichen Orten der Region und lädt Besucher_innen wie Bewohner_innen ein, sich via GPS auf die Suche nach den Textbotschaften zu machen.  Anna Maria Brandstätter lebt und arbeitet in St. Nikola/Donau. Ihre Arbeiten wurden bereits von der Kunstsammlung des Landes OÖ, dem Museum Angerlehner und der OÖ Landesgalerie angekauft.

--------
Ge_wanden
Manora Auersperg & Student_innen der Universität für Angewandte Kunst Wien (AT)

Projekt
Eine Gruppe der Universität für Angewandte Kunst wandert mit einer Rahmenstruktur aus vertikal bespannten „Anknüpfungs-Flächen“ entlang der Donau von Mauthausen nach Grein. Auf dieser Reise verbindet das Projekt ge_wanden Menschen und Institutionen, die sich – wortwörtlich – verknüpfen. In gemeinsamer Arbeit mit Besucher_innen und Bewohner_innen entstehen an unterschiedlichen Stationen der Wanderung gewebte Flächen aus abgetragener Kleidung, die temporäre Räume des des Miteinander-Handelns und -Redens über das Festivalthema „Soziale Wärme“ entstehen lassen.

29. Juni 11:00 - 15:00 Marktplatz, Mauthausen
30. Juni 16:00 - 18:00 Mitterkirchen
2. & 3. Juli 11:00 - 16:00 Lebenshilfe OÖ, Werkstätte Grein
5. & 6. Juli 16:00 - 19:00 Stadtplatz, Grein
6. Juli 20:30 - 21:30 Finale, Textverwebung/Lesung, Stadttheater Grein

----------
I siach dei Fahnderl ned, kum a weng zuwa!
Anna Jermolaewa (RU) & Lehrende/Studierende der Kunstuniversität Linz (AT)

Projekt
Die Student_innen der Abteilung Experimentelle Gestaltung an der Kunstuniversität Linz verbringen - gemeinsam mit Lehrenden - unter der Leitung von Anna Jermolaewa die Zeit im Vorfeld und während des Festivals in St. Nikola und Umgebung. Sie laden die lokale Bevölkerung und die Besucher_innen ein, gemeinsam an der Gestaltung der Ausstellung zu arbeiten. Durch die temporäre Aneignung des öffentlichen Raumes und das interdisziplinäre Arbeiten soll auf das Thema „Soziale Wärme“ eingegangen werden, ein Diskurs zu kultur- und sozialpolitischen Themen stattfinden und ein Bewusstsein für soziale Ressourcen geschaffen werden.

Studio Brandstätter, St. Nikola
29. Juni 18:00 - 21:00
30. Juni 14:00 - 20:00
4. - 6. Juli 16:00 - 20:00
7. Juli 13:00 - 18:00

--------
Ich bin ein Reisender - KUNST.KOFFER
Lebenshilfe Oberösterreich (AT)

Projekt
Der Koffer ist Aufbewahrungsort für Vergangenes, ein Synonym für die existenziellen menschlichen Fragen: „Woher komme ich und wohin gehe ich?“ Deshalb wurde der Koffer im Rahmen eines Kunstprojekts auserwählt, die 50-jährige Geschichte der Lebenshilfe Oberösterreich zu transportieren. Klient_innen und Mitarbeiter_innen wurden eingeladen, 50 Koffer individuell zu gestalten. Diese füllten sie mit biografischen Gegenständen, aber auch Träume und geheime Wünsche fanden darin Platz. Liebevolle Verzierungen und Bestückung machen die Koffer zu kleinen Schatzkisten. Sie erzählen eindrücklich persönliche Geschichten von Menschen, die von der Lebenshilfe OÖ über mehrere Jahre begleitet werden und gewähren den Betrachter_innen Einblick in das spannende Universum ihrer Gestalter_innen.

Nach der Initialausstellung im Juni im Linzer Mariendom wandern die Koffer durch Oberösterreich und machen an mehreren Stationen Halt.

20er Hof, Grein
30. Juni 11:00 - 20:00
1. - 5. Juli 15:00 - 20:00
6. Juli 11:00 - 20:00
7. Juli 11:00 - 18:00
Ausstellung geöffnet bis 14. Juli

------------
ASAGAN - Neue Donaugeschichte(n) aus Grein
Erika Friedl und Wolfgang Hartl (AT)

Projekt
Kennt ihr die Geschichte vom Donaudiamanten? Oder die von Blondel, der Löwenherz gesucht hat? Habt ihr das Ei der Nibelungen schon gefunden? Diese Geschichten und noch mehr erzählt das 5. Buch der ASAGAN-Reihe, das im Oktober 2019 erscheinen wird. Die Illustrationen werden im Stadttheater Grein ausgestellt, wo auch die Musikband Donaupiraten sowie Wolfgang Hartl und Erika Friedl Songs und Geschichten präsentieren werden. Für Hörer_innen und Leser_innen von 5 bis 105 Jahren.

Ausstellung
29. Juni, 1. - 6. Juli
09:00 - 12:00 / 14:00 - 18:00
30. Juni & 7. Juli 14:00 - 16:00
Und während Vorstellungen.
Stadttheater, Grein

Konzert
30. Juni 15:00 - 16:30
Stadttheater, Grein

Buchpräsentation
5. Juli 19:00 - 20:00
Café Blumensträußl, Grein

--------
Alte Böden, neue Standbeine
Wapke Feenstra (NL)

Projekt
„Alte Böden, neue Standbeine“ beschäftigt sich mit der Transformation von landwirtschaftlichen Familienbetrieben. Die Festivalgäste werden neun unterschiedliche Bauernhöfe in Perg-Strudengau besuchen und dort die künstlerischen Interventionen der niederländischen Künstlerin Wapke Feenstra erleben, die Einblicke in die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bauern und Bäuerinnen geben.

29. Juni 15:00 - 18:00 Weinbau Gmeiner; Perg
30. Juni 15:00 - 18:00 Schönauer, Naarn
1. Juli 18:00 - 21:00 Hinterwinkler, Rechberg
2. Juli 18:00 - 21:00 Biogasanlage Eizenau
3. Juli 18:00 - 21:00 Schacherhof, Grein
4. Juli 18:00 - 21:00 Moststation Fasching, St. Nikola
5. Juli 18:00 - 21:00 Ranftl/Nenning, Lehenbrunn
6. Juli 15:00 - 18:00 Mascherbauer, Schwertberg
7. Juli 15:00 - 18:00 Radlerhof Moser, Mitterkirchen
Begrenzte Platzanzahl, Reservierung empfohlen!

-------------
Die Gütigen
Elli Papakonstantinou (GR)

Projekt
Das Theaterstück „Die Gütigen“ feiert beim Festival der Regionen 2019 unter Leitung der international bekannten Theaterregisseurin Elli Papakonstantinou Weltpremiere. Die Aufführung findet vor der Gedenkstätte Mauthausen statt und ist als starke, politische und soziale Aussage über die Auswirkungen des Anstiegs von Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus in Europa angelegt. Im Libretto werden Gedichte des griechischen Schriftstellers und KZ-Mauthausen Überlebenden Iakovos Kambanellis in Dialog mit „Die Gütigen“ aus der griechischen Tragödie „Orestie“ des Dichters Aischylos treten. Die Aufführung lädt das Publikum ein, zusammen zu speisen, während es sich in einem Netz aus unterschiedlichen Geschichten einfindet, in dem die Musik von Blaine Reininger eine tragende und verbindende Hauptrolle übernehmen wird, neben der internationalen Besetzung und einem lokalen Männerchor.

KZ-Gedenkstätte Mauthausen
29. Juni - 2. Juli 20:30 - 21:45

-------------
Kriegergut OpenAir
Sofa Surfers (AT), Attwenger (AT), Pippa (AT), Manuel Normal (AT), Sakura (GB), Herta bläst (AT), Apollo3 (AT)

Projekt
Bereits zum zweiten Mal veranstaltet das Kriegergut ein OpenAir-Konzert in sommerlichem Ambiente. Auftreten werden die international bekannten „Attwenger“ und „Sofa Surfers“. „Attwenger“ brillieren mit ihrem minimalistischen Mix aus traditionellen und afroamerikanischen Einflüssen und Singsang im oberösterreichischen Dialekt während „Sofa Surfers“ aufgrund ihrer vielfältigen musikalischen Stile immer wieder überraschen. Lokale Verstärkung finden sie durch den Herzblut-Subkultur-Goschnrocker „Manuel Normal“ und die Brasspop-Band aus Arbing „Herta bläst“. „Pippa“ aus Wien sowie die aus Hongkong stammende sozial engagierte Sängerin „Sakura“ runden das Bild der Vielfalt mit ihren Pop- und Indie-Folk-Performances ab. Zum Frühschoppen serviert „Apollo3“ einen satirisch-nostalgischen Liederzyklus.

Festivalzentrum Kriegergut
OpenAir-Konzert
29. Juni 17:00 - 00:00
17:00 Sakura
18:00 Herta bläst
19:00 Pippa
20:00 Manuel Normal Solo
21:00 Attwenger
22:30 Sofa Surfers

Frühschoppen
30. Juni 10:30 - 13.00 APOLLO3

----------------
Centriphery
RADschen Wanderung
Conny Zenk (AT), Cornelia Scheuer (AT), Kalin Serapionov (BG), Gustavo Ciríaco (PT)

Projekt
Centriphery lädt das Publikum zu einer spannenden Radperformance ein, die eine eigene Sichtweise auf die Region und die Landschaft des Machlands entwickelt. Unterschiedliche Orte und Landschaften werden befahren und zur Bühne gemacht. Das Fahrrad, der Rollstuhl oder andere mobile Geräte als Vehikel sind Akteur und Instrument zugleich. Traditionen der Region wie das „Ratschen“, das als Immaterielles Kulturerbe Österreichs anerkannt ist, werden ebenso Teil der Performance sein, wie die Auseinandersetzung mit Mobilität und Körper, Begegnungen mit Passant_innen und audiovisuelle Kunst im öffentlichen Raum, die für viele unterschiedliche Personen zugänglich und erlebbar gemacht wird.

Bring dein eigenes Gefährt mit! (Räder, Skateboards, Rollstühle, etc)
Leihräder stehen zur Verfügung, bitte um Anmeldung.
Kooperation mit Radstart, St. Georgen / Gusen.

30. Juni & 4. - 6. Juli
19:00 - 21:00
Treffpunkt Gasthaus Häuserer, Mitterkirchen

------
Tod und Geburt in meinem Leben
Mats Staub (CH)

Projekt
„Tod und Geburt in meinem Leben“ ist das neue Langzeitprojekt von Mats Staub. Es fragt nach den existentiellen Grenz- und Übergangserfahrungen rund um Geborenwerden und Sterben, Lebensanfang und Lebensende. Dazu bringt Mats Staub an jedem Präsentationsort Menschen zusammen und lässt sie miteinander ins Gespräch kommen, während er als unsichtbarer Begleiter dabei ist und filmt. Als Videoinstallation gezeigt schafft das Projekt Räume, die Intimität zulassen und zugleich ein gemeinschaftliches Erlebnis ermöglichen. Mats Staub hat im Vorfeld des Festivals Gespräche mit Personen aus der Region Perg-Strudengau aufgezeichnet, diese werden zusammen mit Gesprächen aus anderen Weltgegenden präsentiert.

Festivalzentrum Kriegergut
28. Juni 15:00 - 20:00
29. Juni 11:00 - 17:00
30. Juni 14:00 - 22:00
1. - 5. Juli 16:00 - 22:00
6. Juli 11:00 - 22:00
7. Juli 11:00 - 19:00
Beginnzeiten
Alle 30 Minuten zur vollen und halben Stunde.

-------------
Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen
Andreas Gruber (AT)

Projekt
In der Nacht auf den 2. Februar 1945 und in den darauffolgenden Wochen wurden 500 aus dem KZ Mauthausen geflohene Gefangene von SS, HJ, Volkssturm und der heimischen Bevölkerung durch das umliegende Mühlviertel gejagt, erschossen, erschlagen, auf bestialische Weise getötet. 1994 drehte der oberösterreichische Autor und Regisseur Andreas Gruber dazu den Spielfilm „Hasenjagd – Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen.“ Beim Festival führt uns Andreas Gruber in einer Wanderung entlang der Fluchtrouten der „Mühlviertler Hasenjagd“ zu Originalschauplätzen, berichtet über Quellen und Augenzeug_innen, erzählt von den anstrengenden Dreharbeiten und den internationalen Reaktionen auf den Film. Während des Festivalzeitraums wird der Film an unterschiedlichen Orten in Anwesenheit des Regisseurs gezeigt.

Wanderung
30. Juni / 7. Juli 10:30 bis 13:00
Treffpunkt Bahnhof Mauthausen)

Filmvorführungen
In Anwesenheit des Regisseurs
4. Juli 21:30 (KZ-Gedenkstätte Mauthausen)
5. Juli 20:00 (Kino Katsdorf)
6. Juli 20:00 (Kino Grein)

-----------
Ruf gegen die Grenze
transparadiso: Barbara Holub, Paul Rajakovics (AT)

Projekt
Barbara Holub und Paul Rajakovics (transparadiso) betrachten die fließende Grenze inmitten der Donau zwischen Ober- und Niederösterreich als eine Möglichkeit zur „Überwindung“ von Grenzen. Fragen nach symbolischen oder gesellschaftlichen Grenzen, Ausgrenzungen, Abgrenzungen, Eingrenzungen und das Potenzial des Überwindens von Grenzen standen im Mittelpunkt mehrerer Workshops mit Bewohner_innen, Musiker_innen, Schriftsteller_innen, Sänger_innen, Alltagsperformer_innen, Grenz-Interessierten. Dieser „Ruf gegen die Grenze“ wird über zwei spezielle großformatige Megaphon-Objekte zwischen den gegenüberliegenden Donauufern über die Landesgrenze hinweg aufgeführt.

29. Juni 17:00 - 18:00
Donaulände, Grein - Anlegestelle Fähre, Neustadtl / Donau (NÖ)
5. Juli 18:30 - 19:30
Kirche, St. Nikola - Badestrand, Neustadtl / Donau (NÖ)
7. Juli 16:30 - 17:30
Schotterbank Poschacherstr., Mauthausen - Radwanderweg, Enns-Pyburg (NÖ)

-------
Perg er.lesen
PromOtheus (AT)

Projekt
Worte setzen Zeichen, würdigen oder entwürdigen Menschen und deren Lebenssituationen. Worte sind Zeichen des „sozialen Klimas“, werden interpretiert, gedeutet, verlieren ihre Bedeutung, werden ins Gegenteil verkehrt. Autor_innen des Literaturkreises PromOtheus lesen ihre Texte zum „sozialen Klima“, die zum Nachdenken anregen. Die zum Vordenken einladen. Die erregen und aufwühlen, Widerspruch fordern und Zustimmung finden. Text um Text wird die gesellschaftliche Gegenwart im Rahmen dieser Leseperformance spürbar.
KUZ Perg
30. Juni 16:00 - 17:15

------

Soziale Wärme im Gespräch
Renata Schmidtkunz (AT)

Projekt
Renata Schmidtkunz wird als Journalistin in Residence das Festival begleiten und mehrere Live-Interviews im Festivalzentrum führen.
Renata Schmidtkunz ist Redakteurin und Dokumentarfilm-Regisseurin beim ORF.

Festivalzentrum Kriegergut
30. Juni 18:00 - 19:30
4. Juli 21:00 - 22:30

-------
Väter
Ein Abend in zwei Teilen / An evening in two parts.

„Wer hat meinen Vater umgebracht“ von Édouard Louis (FR) (Österreichische Erstlesung)
„Der Vater“ von Stéphanie Chaillou (FR) (Deutschsprachige Uraufführung)
Regie: Gerhard Willert (AT), Ausstattung: Alexandra Pitz (AT), Musik: Wolfgang „Fadi“ Dorninger (AT)
Mit: Theo Helm. Stimme des Sohnes: Bastian Dulisch.

Projekt
Die Auswüchse neoliberaler Politik haben in Europa ein neues Prekariat produziert. In „Wer hat meinen Vater umgebracht“ von Édouard Louis klagt Louis, der aus der Arbeiterklasse stammende Jungstar der französischen Literatur, den französischen Staat an, seinen Vater in Krankheit und Armut getrieben zu haben. In „Der Vater“ gewährt Stéphanie Chaillou einen Einblick ins Innenleben eines kleinen Bauern, der unter dem Druck des Marktes seinen Hof verlor. Beide Texte bearbeiten die schwierige Beziehung zwischen Vater und Kind, sie stehen stellvertretend für eine politische und gesellschaftliche Entwicklung, die ganz Europa in Aufruhr versetzt.

Technologiezentrum Perg
3. – 6. Juli 20:30 - 22:15

------------
CouRage
Gerald Harringer (AT)

Projekt
Der Katsdorfer Medienkünstler und Regisseur Gerald Harringer sammelte in der Region Perg-Strudengau Geschichten aus Gegenwart und Vergangenheit zum Thema Zivilcourage, die als Toncollage während zweistündigen Bustouren erlebt werden können. Die Geschichten erzählen davon, sich für jemanden einzusetzen, ungehorsam zu sein, sich zu wehren, für etwas aufzustehen, seine Meinung kundzutun, wo niemand sonst den Mut dazu findet. Die Route führt an jenen Orten in der Region vorbei, die Schauplatz von Zivilcourage waren oder sind.

4. Juli 19:15 - 22:30
6. & 7. Juli 10:15 - 13:30
Abfahrt vom Festivalzentrum Kriegergut
Begrenzte Platzanzahl, Reservierung empfohlen!

-------------
Poetry Slam
Post Skriptum (AT)

Projekt
Ein Poetry Slam ist ein performativer Vortragswettbewerb um die Gunst des Publikums. Es geht darum, in möglichst lebendiger und fesselnder Weise selbst verfasste Texte so vorzutragen, sodass die Zuhörer_innenschaft in völlige Ekstase gerät. Herzerwärmend und voller Emotionen werden die Texte gereimt, gerappt und erzählt. Ob nachdenklich oder lustig, jegliche Textgattung ist erlaubt und darf geflüstert, geschrien, rhythmisch gesprochen, gelesen oder frei vorgetragen werden. Die Bedingungen sind ein Zeitlimit von sechs Minuten, ein selbst geschriebener Text sowie der Verzicht auf Requisiten und Kostümierung.

Cafe am Kai, Mauthausen
4. Juli 21:00 – 23:00

--------
Mein Jihad
Jihad Al-khatib (PA)
Monodrama von und mit Jihad Al-khatib

Projekt
„Wir sind der Name, den wir tragen, aber wir sind nicht verantwortlich, wenn jemand diesen falsch benützt.“
„Mein Jihad“ ist ein Monodrama des Autors Jihad Al-khatib. Es erzählt auf humorvolle Weise die Geschichte eines jungen Mannes, der sich nicht zuletzt aufgrund seines Namens und der katastrophalen Konnotationen des Wortes Jihad im Westen mit zahllosen Herausforderungen konfrontiert sieht. Jihad Al-khatib wurde in Saudi-Arabien geboren und zog mit zehn Jahren nach Palästina. Im Sommer 2015, als Tausende wegen des Krieges in Syrien und dem Irak flüchten mussten und unter anderem auch nach Europa kamen, gelangte Jihad Al-khatib nach Österreich. Er lebt als freischaffender Schauspieler in Wien.

Stadttheater, Grein
4. & 5. Juli 20:30 - 21:30

-------
FREIgang
somom - Katrin & Felicitas Wölger (AT)

Projekt
somom - song of myself or (m)other ist eine jährliche Bestandsaufnahme des gemeinsamen Daseins von Katrin und Felicitas Wölger als Mutter und Tochter und als Künstlerinnen. somom 6 / FREIgang dreht sich um Anderssein, um Alterität und das Sich-Behaupten in der Gesellschaft. Katrin und Felicitas Wölger werden kreuz und quer per Bus, Zug, zu Fuß oder per Autostopp durch die Region Perg-Strudengau reisen und mit den Menschen auf unterschiedlichste Weise in Beziehung treten. Dabei wird Normales, Seltsames und Anderes zu einer Performance verdichtet und in Form eines multimedialen Reisevortrags präsentiert.

Haben Sie (m)other in der Region gesehen? Bitte fotografieren Sie die beiden und senden Sie Fotos an: office@katrinwoelger.com

Festivalzentrum Kriegergut
5. Juli 22:00 - 23:00

--------
Volxfest
Simon Mayer & Teresa Distelberger (AT)

Projekt
In einer Atmosphäre, die traditionelles Kulturgut wie Volkstanz, Volksmusik und Trachten spielerisch wiederbelebt und zum Experimentierfeld erklärt, wird gemeinsam gefeiert, getanzt und Volkskunst als Ort der freien Entfaltung und als kreativer Ausdruck verstanden. Höhepunkte des Abends sind das Volksmusikensemble „Aasgeiger“, Schuhplattler_innen der Region, ein Hip Hop- und Volkstanzbattle, gesellig-gspürige Stammtischgespräche sowie der Quetschenteufel&Kuschelkrampus. Speziell für diesen Abend kreierte Trachten und Goldhauben werden elegant auf einem Catwalk präsentiert. Beim Lagerfeuer, das von BandAdriatica angeheizt wird, werden Geschichten rund um den Jägerwirt und seine Wirtin, um die Dirndl aus dem jüdischen Trachtenhaus Wallach und vieles mehr erzählt.

Volxfest
Jägerwirt Au/Donau
6. Juli ab 19:00

------------
Mia gengan midanaund und spün midanaund!
Together we walk, together we play!
BandAdriatica (IT) & Alpkan (AT)

Projekt
BandAdriatica ist eine süditalienische Band, die sich der Untersuchung verschiedener Musikstile des Mittelmeerraums widmet. Eine großartige Kombination von Balkan und italienischer Blasmusik vermischt lokale Musiktradition mit Tempi aus dem Nahen Osten und neuen Liedern aus ihrer Heimat. Beschrieben als der beste Live-Act, den Italien im Moment zu bieten hat, reißt die Band ihre Zuhörer_innen von den Sitzen und bringt ganze Städte zum Tanzen. In einem Moment gesellschaftlicher und politischer Desorientierung wird Musik zum Instrument des Friedens und des interkulturellen Dialogs. In ihrem Konzert wird BandAdriatica auf eine alte Tradition Süditaliens zurückgreifen und auf den Straßen und auch auf der Bühne mit lokalen Musiker_innen und Bands gemeinsam musizieren. Unterstützt werden sie dabei von der oberösterreichischen Band Alpkan, die traditionelle, alpenländische Klänge mit Musik aus dem Balkan verbindet und den Abend mit oberösterreichischem Charme und Wortwitz bereichern wird.

Verein Welcome, Mauthausen
Offener Workshop
6. Juli 10:00 - 12:30

Marktplatz, Mauthausen
Parade
7. Juli 17:30 - 20:00

Heindlkai, Mauthausen
Abschlusskonzert
7. Juli 20:00 - 21:30

-----------
Das Unsichtbare Lager – AUDIOWEG GUSEN
Christoph Mayer CHM.
mit Andreas Hagelüken, Gedenkdienstkomitee Gusen u.a.

Projekt
Seit 2007 ist der AUDIOWEG GUSEN als „begehbare Skulptur“ das verborgene Gedächtnis einer Gegend. 2018 wurde im Bereich der ehemaligen KZ-Anlage Bergkristall ein Wohnbau errichtet. Der Audioweg war für die Besucher_innen buchstäblich abgeschnitten. Für den weiteren permanenten Bestand dieses Kunstwerks wurde die letzte Etappe des Audiowegs neu komponiert. Diese wird im Rahmen des Festivals eröffnet.
Dauer des AUDIOWEGS: 99 min
Es gibt den AUDIOWEG in den Sprachen: Deutsch / Englisch / Italienisch. Während des Festivals der Regionen wird zusätzlich Übersetzung in Österreichische Gebärdensprache angeboten.

Was ist das Festival der Regionen?

Das Festival der Regionen ist eines der profiliertesten Festivals für zeitgenössische Kunst und Kultur in Österreich. Seit 1993 findet es alle zwei Jahre außerhalb der städtischen Ballungsräume und kulturellen Zentren in Oberösterreich statt. In den 26 Jahren seines Bestehens nahm und nimmt das Festival der Regionen hochaktuelle und zugleich zeitlose Fragen in den Blick: Heimat, Arbeit, Asyl, Feindschaft, Migration, Ausgrenzung. Mit seinem Ansatz, soziale Themen und alltägliche Lebenswelten mit zeitgenössischer Kunst zu bearbeiten, zielt das Festival auf den Dialog zwischen der Bevölkerung vor Ort sowie lokalen, regionalen und internationalen Künstler_innen ab. Teilhabe wird dabei großgeschrieben. Das Festival will Spuren hinterlassen, Diskussionsprozesse aufgreifen und in Gang setzen, Veränderungswünsche bestärken oder initiieren, die Bevölkerung in ihren Bedürfnissen ernst nehmen und gemeinsam mit ihr Zukunftsvisionen erarbeiten. 2019 ist es erneut gelungen, zum Thema „Soziale Wärme“ lokale, überregionale und internationale Künstler_innen zu gewinnen, die mit ihren partizipativen Projekten zu einem unverwechselbaren Festivalprogramm beitragen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen