Ruhezone
Wildschutzflächen im Auwald bei Naarn

Christopher Böck, Martin Gaisberger, Franz Forstenlechner, Ernst Froschauer, Johann Lugmayr-Lettner, Josef Dierneder.
  • Christopher Böck, Martin Gaisberger, Franz Forstenlechner, Ernst Froschauer, Johann Lugmayr-Lettner, Josef Dierneder.
  • hochgeladen von Helene Leonhardsberger

Gemeinde und Jägerschaft kennzeichnen Wildschutzflächen im Naherholungsgebiet Auwald.

NAARN. Der Auwald erfreut sich bei Wanderern und Radfahrern aus Naarn und Umgebung großer Beliebtheit. Bereits bei der Planung des 2016 eröffneten Aulehrpfades wurde laut Bgm. Martin Gaisberger besprochen, wie Tourismus und Jagd verbunden werden können. Wie vom Gemeinderat beschlossen, wurden heuer im Frühjahr Tafeln aufgestellt, die gewisse Bereiche als "Wildschutzflächen" kennzeichnen. Diese Hinweisschilder sollen "die Besucherströme in geregelte Bahnen lenken", wie es Ernst Froschauer, Delegierter von der Bezirksjägerschaft, ausdrückt. "Das ist keine Sperrzone für Wanderer", betont Gaisberger. Es gehe darum, Spaziergänger um Achtsamkeit zu ersuchen und einen gewissen Bereich der Natur zu überlassen. Für Rad- und Mopedfahrer sei an den Tafeln Halt geboten.

Hunde an die Leine

Besonderes Anliegen der Jäger: "Der Hund gehört an die Leine." Denn was Spaziergänger meistens gar nicht bemerken: Auch kleine Hunde können Wild verscheuchen, das vor der vermeintlichen Gefahr flüchtet, teilweise über Straßen. Immer wieder komme es auch dazu, dass Rehe von Hunden gerissen würden. Christopher Böck, Geschäftsführer des Landesjagdverbands, spricht bezüglich Ruhezonen-Tafeln von einem "Vorzeigeprojekt". "Es geht darum, das Bewusstsein zu schärfen: Wie verhalte ich mich in der Natur?" Das schließe nicht nur Respekt vor dem Wild, sondern vor allen Lebewesen mit ein. "Wenn ich die Natur nutze und genieße, muss ich auch Achtung vor ihr haben." Die Schilder seien nicht dazu da, "damit wir Jäger tun und lassen können, was wir wollen." Laut Johann Lugmayr-Lettner, Jagdleiter von Ruprechtshofen, werde auch das Schießen zur heiklen Sache, wenn sich immer mehr Wanderer abseits von offiziellen Routen bewegen. "Wir haben genug Wege für Spaziergänger. Platz hat jeder."

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