"Wir müssen aufsperren, nicht zusperren"

Martin Buchbberger, Ania Hofbauer, Barbara Kurzbauer, Josef Buchberger, Heinrich Haider machen sich um die Zukunft in St. Georgen/Walde Gedanken.
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ST. GEOGEN AM WALDE. „Immer mehr Einrichtungen sperren bei uns zu. Das ist schade. Billige Baugründe alleine sind zu wenig, um die Abwanderung zu stoppen. Wir suchen die Zusammenarbeit über alle Parteigrenzen, damit es zu einer Umkehr kommt“, sagt Vizebürgermeister Heinrich Haider.
Die Bevölkerungsentwicklung in der Gemeinde geht unaufhaltsam bergab. 2001: 2.235 Einwohner, 2009: 2.146 Ew., 2018: 2.006. 
Ein Arbeitskreis der örtlichen Sozialdemokraten macht sich jetzt große Sorgen um die Zukunft der Gemeinde. Kulturausschussobmann Martin Buchberger, Fraktionsobfrau Barbara Kurzbauer, Anita Hofbauer, Obfrau der Kinderfreunde, Gemeinderat Josef Buchberger und Heinrich Haider fassten zusammen, was in der jüngsten Vergangenheit verloren gegangen ist. Der 2014 im Buchinger-Haus eröffnete Jugend(t)raum, ein Treffpunkt der Jugend, ist geschlossen. Dieses Projekt gehörte zu den Siegern des Sozialfestivals ‚Tu was, dann tut sich was‘. Es war dies eine Initiative vom Verein ‚Jung Unterhaltsam Kreativ Unabhängig‘, Juku. Geschlossen ist auch das Eltern-Kind-Zentrum mit den vielen Angeboten. Die Aktion ‚Gesunde Gemeinde“, die auch als regionaler Veranstalter von Kultur-Events auftrat, ist nicht mehr. Aus Spargründen strich die Gemeinde die Begleitpersonen in den Kindergartenbussen. Die Mutterberatung gehört der Vergangenheit an. Von Aktivitäten der Familienfreundlichen Gemeinde ist nicht mehr viel zu hören.

Angebot der Zusammenarbeit
 „Das gesellschaftliche Leben wird bei uns vielfach von Vereinen und Organisationen getragen. Die Gemeinde soll sich nicht auf ein Mindestmaß zurückziehen. Wir müssen Angebote machen, um der Abwanderung entgegen zu wirken“, setzt Heinrich Haider auf ein Umdenken.

„Das gesellschaftliche Leben wird bei uns vielfach von Vereinen und Organisationen getragen. Die Gemeinde soll sich nicht auf ein Mindestmaß zurückziehen. Wir müssen Angebote machen, um der Abwanderung entgegen zu wirken“, setzt Heinrich Haider auf ein Umdenken.

Wie Anita Hofbauer informiert, machen die Kinderfreunde auch ohne EKIZ mit Angeboten weiter. „Wir müssen wieder aufsperren, nicht zusperren. Fangen wir in kleinen Schritten an. Zeigen wir den Bürgern, die sich in unserem Ort angesiedelt haben bei einer gemeinsamen Busfahrt unsere Gemeinde und unsere Einrichtungen“, meint Josef Buchberger.

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