Bezirksliga Ost: Mauthausen-Stürmer Güngör Gül kehrt nach Ladehemmung dem Team den Rücken

Der Transfer-Hickhack um Güngör Gül ist beendet. Sein Engagement in der Bezirksliga Ost für den ASKÖ Mauthausen blieb von kurzer Dauer. Der Austro-Türke wechselt nach nur 13 Spielen für die Donaumärkter wieder zurück zur Spgm. ASKÖ Perg/SU Windhaag in die 1. Klasse NordOst. War er in der Vorbereitung zur Bezirksliga-Saison 2013/14 noch einer der auffälligsten Akteure der Prömmer-Elf, blieb der türkische Modell-Athlet dann in den ersten 8 Meisterschaftsrunden in puncto Torerfolg farblos. Unzufriedenheit machte sich beim torverwöhnten Güngör breit. Sportdirektor Neuherz: "Schon nach ein paar Meisterschaftsspielen hat man gemerkt, dass sich Güngör Gül aufgrund seiner Torflaute nicht sehr wohl gefühlt hat." Als er in der 9. Runde gegen den eher bescheiden gespielten SC Ernsthofen mit einem Doppelpack traf, schien die Fußball-Welt für den Offensiv-Mann wieder in Ordnung zu sein. Doch in den anschließenden beiden Spielen gegen Garsten und den St. Florian Juniors kam es zu Kurz-Einsätzen von Güngör. Beim Spiel gegen FC Allhaming konnte er, übrigens wie das gesamte Team, nicht wirklich überzeugen, wurde wieder vorzeitig ausgetauscht. Dem Abschiedsspiel von Szabolcs Szegletes und letzten Meisterschaftsspiel im Herbst gegen St. Ulrich war er entschuldigt ferngeblieben. "Man hat an ihm gesehen, dass man sich den Status als Top-Stürmer in der Bezirksliga erarbeiten muss. Um sich hier durchzusetzen, reicht eine Empfehlung als 1. Klasse-Torjäger alleine nicht. Güngör Gül ist ein guter Fußballer, hat aber auch bald gezeigt, dass er in wichtigen Momenten nicht immer das Richtige gemacht hat. Jedoch, hätte er früher getroffen, wäre sicher vieles anders gelaufen", so ein Insider. Für Sportdirektor Neuherz und seinen Trainer hinterläßt der Abgang von Güngör Gül dennoch einen bitteren Beigeschmack. "Güngör hat alle Vereinbarungen mit uns eingehalten. Dass er des Öfteren, Spielminuten auf der Ersatzbank der KM verbracht hat, wurde von ihm ohne Kritik hingenommen. Als Mensch war er beim Team hoch im Kurs. Nur als Spieler war er nicht mehr bereit, sich aus seinem Tief herauszuschießen. Doch genau diese Eigenschaft wünschen wir uns von unseren Spielern!" so die Fußball-Chef's aus Mauthausen.

Autor:

Dietmar Piessenberger aus Perg

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