"Damenfußball immer mehr im Kommen"

Am 11. März bestritten die Mädls von der Spielgemeinschaft Askö Perg/Union Windhaag ihr erstes Spiel überhaupt.
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PERG, WINDHAAG. PERG, WINDHAAG. Als denkwürdiges Datum geht der 11. März 2018 in die Vereinschroniken der Spielgemeinschaft Askö Perg/Union Windhaag ein. Vor gut einem Monat bestritt die neu formierte Damenmannschaft ihr erstes Fußballspiel überhaupt. Auch wenn das Match gegen den DFC Corona aus St. Leonhard mit 1:6 endete, zeigte sich Trainer Hans Joachim Riegler zufrieden: "Wir hatten super Spielzüge." Am Ende fehlte die Kraft für 90 Minuten und die Gegnerinnen aus Melk stellten den deutlichen Endstand her.
Nun steht die Premiere in der Hobbyliga bevor: Am 22. April treten die Pergerinnen bei Kleinmünchen 1C an. Im Herbst steigt man in die Frauenliga und damit den regulären Meisterschaftsbetrieb ein.
Der Verein steht voll hinter dem Projekt, das langfristig angelegt ist. Laut Reglement des Fußballverbands dürfen Mädchen (Höchstalter: 15 Jahre) bis zur U14 bei den Burschen mitspielen. Danach fehlt es an Möglichkeiten. "Ich glaube, dass der Damenfußball immer mehr im Kommen ist und wo sollen die Spielerinnen im Bezirk Perg hingehen? Wir wollen den Damenfußball schon im Nachwuchs forcieren, um nachhaltiger zu werden", sagt Trainer Riegler. Rund 20 Spielerinnen sind bei jedem Training dabei, insgesamt umfasst der Kader 30 Damen. Die Spielerinnen kommen aus mehreren Gemeinden, unter anderem Pabneukirchen, Linz, Luftenberg, Münzbach und Mönchdorf. "Wenn der Zulauf so weitergeht, gibt es die Überlegung, ob man nicht noch eine zweite Mannschaft in der Hobbyliga meldet." Trainiert wird abwechselnd in Perg und Windhaag – zwei bis drei Mal pro Woche. "Wir wollen nicht in die Meisterschaft einsteigen und Kanonenfutter sein. Die Erwartungen dürfen aber auch nicht zu hoch sein", sagt der Trainer. Die Entwicklung sei deutlich spürbar, weil viele Damen vorher noch bei keinem Verein spielten. Auch Riegler betrat Neuland, coachte vorher nur Männer und Burschen: "Ich bin sehr positiv überrascht, die Damen sind mit voller Begeisterung dabei. Du erklärst einmal etwas und es passt. Sie sind sehr diszipliniert und es herrscht ein sehr gutes Klima in der Mannschaft."

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