Langlaufen
Die Loipenmacher von Waldhausen

Sorgen für ein Langlaufvergnügen in Langenbach (v. li.): Michael Fasching, Franz Brandstätter, Hubert Müller, Josef und Christine Bauer, Hermann Bauer, Helmut Gassner und Christoph Leitner.
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  • Sorgen für ein Langlaufvergnügen in Langenbach (v. li.): Michael Fasching, Franz Brandstätter, Hubert Müller, Josef und Christine Bauer, Hermann Bauer, Helmut Gassner und Christoph Leitner.
  • hochgeladen von Michael Köck

Die von Josef Bauer geschaffene Loipe in Langenbach hat sich längst als Geheimtipp herumgesprochen.

WALDHAUSEN IM STRUDENGAU, DIMBACH. "Ich habe vor rund 35 Jahren begonnen, mit dem Baby da", zeigt Josef Bauer auf die kleine, blaue Pistenraupe. Die beim markanten roten Torbogen, dem Markenzeichen der "Wadi-Loipe" steht. Der Name bezieht sich auf Waldhausen und Dimbach, wo die Spuren verlaufen.

Pistenbully aus dem Erzgebirge geholt

Zwei Pistengeräte kamen hinzu. Den großen Bully holte Bauer einst im dichten Schneefall aus dem Erzgebirge in den Strudengau. Eine noch größere Investition war die Einstellhalle beim eigenen Haus. Finanziert hat er das alles privat. Mit einer Ausnahme: 8.000 Euro erhielt er von der Gemeinde für den Ankauf der zwei größeren Pistengeräte. Langlaufen in Waldhausen war ihm ein Anliegen, nachdem der Tourismusverband die alte Loipe eingestellt hatte. "Ich gehe selber gerne Langlaufen. Du brauchst aber schon eine Portion Idealismus", sagt Bauer, der mittlerweile in Pension ist. Das Laufen im wildromantischen Zwicklgraben am Bach sei ein Genuss.

Josef Bauer: "Das Schönste ist, wenn man die glücklichen Gesichter der Langläufer sieht. Es geht mir um die Freude der Menschen an der Bewegung in der Natur."

Seinen Unterstützern dankbar

Alleine hätte er sein "Lebenswerk" allerdings nicht verwirklichen können. Bauer ist den Grundeigentümern und den Helfern, die beim Auf- und Abbau mitarbeiten, dankbar. So müssen etwa vor der Saison im Herbst sechs Brücken aufgebaut werden, die am Gelände der Firma Steindl gelagert werden können. Der Tourismusverein finanziert den Sprit für die Pistenraupen.

Kunst, mit wenig Schnee eine Loipe zu spuren

Abhängig ist man vom Schnee. "Im Vorjahr gab es keinen einzigen Langlauf-Tag. Vor zwei Jahren liefen wir dagegen zwei Monate lang nonstop." Aufgrund der geringen Höhenlage von rund 450 Metern spricht Bauer "von der Kunst, mit wenig Schnee eine Loipe zusammenzubringen".

Drei Loipen warten

Die Loipengebühr ist freiwillig. Auf drei Strecken über 2,5, 4,5 und 6,5 Kilometer kann gelaufen werden – vorwiegend im klassischen Stil. Als Geheimtipp hat sich die Loipe in Langenbach längst herumgesprochen – auch bei vielen Menschen im angrenzenden Niederösterreich.

Siehe auch:

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