Top-Leistung
Greiner fuhr mit dem Rad von Wien nach Barcelona

Alexander Lenz (rechts am Bild) mit Andrea Boscolo am Ziel – dem imposanten Triumphbogen in Barcelona.
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  • Alexander Lenz (rechts am Bild) mit Andrea Boscolo am Ziel – dem imposanten Triumphbogen in Barcelona.
  • Foto: Adventure Bike Racing
  • hochgeladen von Michael Köck

Der Greiner Alexander Lenz nahm an Rennen über drei Bergpässe durch halb Europa teil.

GREIN. Couch-Potato im Sommerurlaub? Das krasse Gegenbeispiel ist Alexander Lenz. Der Softwareentwickler trat beim "Three Peaks Bike Race" in die Pedale. Los ging es für den ambitionierten Hobbysportler am 20. Juli beim Schloss Schönbrunn in Wien – das Ziel: Der Triumphbogen in der spanischen Metropole Barcelona. 2.000 Kilometer und etwa 18.000 Höhenmeter später steht für den 27-Jährigen fest: "Es hat mich total begeistert, du erlebst so viel. Es wird nicht das letzte Rennen in dieser Form für mich gewesen sein."

Berüchtigte Gipfel

Die Teilnehmer sind beim Rennen von "Adventure Bike Racing" auf sich allein gestellt. Die Route kann weitgehend frei bestimmt werden. Drei berüchtigte Bergpässe müssen jedoch überquert werden: Stelvio-Pass (2.757 Meter), Colle delle Finestre (2.178 Meter) und Arcalis Ordino (2.225 Meter). Der Veranstalter verlangt außerdem, am jeweiligen Gipfel ein "Beweisfoto" zu knipsen. Der genaue Standort der Sportler ist via GPS-Tracker jederzeit sichtbar. So wussten auch Bekannte in der Heimat stets Bescheid, wo Lenz gerade seine Kilometer abspult.

In sieben Tagen 2.000 km abgespult

Die Bilanz des Mühlviertlers kann sich sehen lassen: Fast 300 Kilometer spulte er pro Tag ab, mit einer Fahrdauer von sechs Tagen, 23 Stunden und 57 Minuten belegte er den starken 16. Platz. 100 Einzel-Teilnehmer waren gestartet, darunter Sportler aus Australien und Kanada. An die 60 überfuhren in Barcelona die Ziellinie. Gegenseitige Unterstützung, zum Beispiel in Form von Windschatten, ist strikt verboten.

Gute Endplatzierung nicht entscheidend

Der (gute) Endrang spielte für den Greiner aber keine große Rolle. Wichtig war ihm, ins Ziel zu kommen – und das einmalige Abenteuer zu genießen: Die malerische Bergkulisse, das Fahren entlang des Mittelmeers und eine Etappe der "Tour de France". Lenz: "Ich habe viel gelernt, vor allem was die Routenplanung betrifft. Ich habe auch Anfängerfehler gemacht. Nach einer Nacht mit wenig Schlaf ist es mir richtig dreckig gegangen. Das Fahren in Turin bei 40 Grad neben einer vierspurigen Autobahn war dann hart." Während des Rennens hatte der Sportler abwechselnd in Hotels und im Freien übernachtet. Nach ein paar Tagen Sightseeing in Barcelona ging es mit dem Flieger zurück in die Heimat.
Lenz sitzt im Jahr über 15.000 km am Sattel. Er pendelt auch gerne mit dem Rennrad ins Büro: Von Grein nach Pasching.

Autor:

Michael Köck aus Perg

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