OÖ-Liga: DSG Union HABAU Perg setzt bei 1:0-Heimsieg über Bad Ischl starkes Zeichen für Ligaverbleib.

Perg-Goalie Amel Kujundzic hielt seinen Kasten gegen Bad Ischl sauber und war auch einer der Besten seines Teams.
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  • Perg-Goalie Amel Kujundzic hielt seinen Kasten gegen Bad Ischl sauber und war auch einer der Besten seines Teams.
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Auch die 27. Runde der OÖ-Liga blieb für die Machländer sportlich schwierig. Zwar lagen die Gäste aus Bad Ischl mit zwei Pünktchen vor Perg, doch Zählbares brauchten beide Teams, um sich weiter von den Abstiegsplätzen fernzuhalten. Und so wurde es dann auch ein interessantes Match, das für Abtasten und taktisches Geplänkel nur wenig Zeit fand. Vielmehr wurde von beiden Teams der schnelle Weg zum Tor des Gegners gesucht.
Und es waren gerade mal 5 Minuten gespielt, da hatte nicht viel gefehlt zur Perger Führung. Der erneut starke Attila Varga mit dem Zuspiel in den Strafraum und Stefan Graf lenkt das Leder per Fuß an die Querlatte. Doch der Lattenpendler fiel vor die Torlinie zurück, daher kein Tor. Da halfen auch die Proteste von Perg-Kapitän Derntl Saffertmüller nichts. Jetzt erhöhen die Gäste das Tempo. Mayer bedient Ischl-Kapitän Durkovic über rechts, doch Bence-Istvan Nyilas klärt per Rutscher. Der Ungar weiter defensiv stark. Ebenfalls in großartiger Spiellaune, der farbige Wilfried Junior im Perger Dress. Nach Freistoß durch Gassenbauer klärt der Perger Schlussmann im Nachfassen vor Botic. Wieder Varga mit starkem Pass, doch auch der Ischler Tormann Preyhaupt gibt sich energisch vor dem heranbrausenden Matthias Derntl. Der quirlige Feldkirchner aus Bad Ischl über rechts nimmt im Perger Abwehrcenter mächtig Fahrt auf, bleibt aber im Zusammenspiel mit Durkovic am Perger Fangeisen, Florian Mayr, hängen. Jetzt drängt Pöschl in die Perger Offensive, sieht Graf. Dessen Zuspiel auf rechts an die zweite Torstange, bringt der aufgerückte Florian Himmelbauer mit dem ersten Kontakt scharf zur Mitte. Das Runde, das schließlich noch leicht abgefälscht wird, landet aber doch glücklich und für die Perger Fans zufrieden über Preyhaupt im Ischler Tor. 1:0 für die DSG Union HABAU Perg in der 27. Minute. Doch jetzt antworten die Gäste mit wütenden Angriffen. Mayer wirft sein ganzes Kampfgewicht in das Geschehen, trifft zudem nicht immer den Ball. Perg-Kapitän Derntl Saffertmüller nimmt die meisten Schmerzen mit in die Kabine. Zuerst nach Mayer-Foul durch einen Tritt auf den Oberschenkel, dann bekommt er den Ball aus kurzer Distanz voll auf den Kopf. Super-Goalie Amel Kujundzic klärt mit starker Fußabwehr gegen den heranstürmenden Mayer auf rechts. Was für ein sagenhafter Reflex des Perg-Tormannes. Weiter Bad Ischl. Kapitän Durkovic sehr aktiv, doch gegen die Perger Flori’s, Mayr und Himmelbauer, findet er lediglich die engsten Gassen.
Und die zweite Hälfte bringt auch das in die abd-Arena, was sich viele Zuschauer bereits während der 15-minüten Pause gedacht haben. Der SV Zebau Bad Ischl nun wie entfesselt, will den Ausgleich. Der erste Warnschuss von Wieser. Der Perger Graf mit einem Kopfball auf das lange Eck, doch der Ball rutscht ihm über den Scheitel. Bange Minuten jetzt für Perg und die Fans. Wieder spitzelt Bence-Istvan Nyilas der Ischler Tormaschine Rudolf Durkovic den Ball im letzten Moment vom Rist. Eine lange Eckballserie der Gäste wird zur Zerreißprobe für viele Zuschauer. Und zur Heldentat von Perg-Krake Kujundzic. Seine großen Hände sind jetzt immer und überall. Jetzt werfen sich die Ischler Duvnjak und Celebic vor das Perger Tor, doch auch der Stangenschuss springt wieder zurück auf das Spielfeld. Das Spiel wird zusehends härter. Böses Foul der Gäste durch Patrick Ambrosch, der in Attila Varga springt. Entlastungsangriff durch den eingewechselten Cem Aygün. In der 80. Minute knallt Rudi Durkovic einen Freistoß von der Strafraumgrenze an die Perger Querlatte. Leicht möglich, dass sie heute noch zittert. Und die Schlussphase bleibt auf beiden Seiten heiß. Der schnelle Aygün mit brisanten Laufduellen gegen Duvnjak, scheitert letztlich mit einem guten Schuss. Doch schließlich bleibt dieses Mal das Glück, das von TR Gerhard Obermüller vor dem Duell nach den vergangenen Meisterschaftsspielen eingefordert wurde, bei der DSG Union HABAU Perg.
Die Machländer besiegen nach drei Meisterschafts-Niederlagen en suite den SV Zebau Bad Ischl mit 1:0. Im Kampf um den Klassenerhalt haben sich die Perger vorerst einmal mit dem 12. Tabellenplatz (von 16) und fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze etwas Luft verschafft.

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