OÖ-Liga: Willi-Tor der Extraklasse und Perg-Überzahlspiel reichen nicht zu Sieg in St. Florian.

Perg-Neuzugang Zaboud Wilfried Junior Guehi zeigte phasenweise seine Extraklasse gegen St. Florian.
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  • Perg-Neuzugang Zaboud Wilfried Junior Guehi zeigte phasenweise seine Extraklasse gegen St. Florian.
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Zum Liga-Derby nach St. Florian musste die DSG Union HABAU Perg am 12.4.2019 zur 21. Runde der höchsten oberösterreichischen Fußballmeisterschaft. Bei den Machländern war der erkrankte Cem Aygün nicht mit dabei. Für ihn kam Michael Hoislbauer zum Einsatz.
Und auch im Sportpark der Florianer bestätigen die Perger ihre kämpferische Klasse. Allen voran Paul Pöschl, der wiederum starke Antworten in Bezug auf Zweikampf-Fragen parat hat. Der Gastgeber mit Unruheherd Gernot Falkner auffällig, doch der ist bei Florian Mayr und Kapitän Markus Derntl-Saffertmüller gut aufgehoben. Paul Pöschl mit exzellentem Lochpass auf Stefan Graf, doch der Pfiff durch Schiri Kitzmüller löst auch diese Gelegenheit, mitunter von Perger Unverständnis, auf. Florian Mayr über die linke Seite jetzt mit tollen Vorstößen. Und während der Perg-Kapitän das Runde vor Huber aus dem eigenen Strafraum bugsiert, bricht bei einem Konter durch ein Traumtor der erhoffte Perger Torjubel aus. Wieder sprintet Florian Mayr über die linke Seite in die Florianer Spielhälfte. Mit einem 70m-Pass auf Wilfried Junior gibt er dem Ball eine neue Spielverlagerung. Pergs graziler Techniker zieht mit ein paar Schritten zur Mitte und ab. Der bis dahin tadellose Dominik Leonhartsberger im Tor der Stiftskinder ohne Abwehrmöglichkeit. 0:1 in der 32. Minute für die Gäste aus Perg. Und das Spiel sollte sich binnen fünf Minuten durch eine Ampelkarte (Gelb-Rot in der 40./) für den Florianer Tobias Hahn für die Obermüller-Elf noch günstiger gestalten. Erneut Florian-Goalie Leonhartsberger mit einer starken Faustabwehr vor Pöschl. Und wieder der Gastgeber. Doch der Ex-Perger Huber ohne Chance gegen Nenad „the wall“ Stankovic. In der 43. Minute Handspiel vom Florianer Oismüller gegen Mayr, doch Schiri Kitzmüller hat ein Nachsehen mit dem ohnehin personalgeschwächten Team. Bjelobrk mit tollen Zuspiel auf Gernot Falkner und der spektakulär, seitlich fallend mit einem Schuss neben das Perg-Tor. Schließlich beendet Benedikt Hofer mit einem gefährlichen Stanglpass in den Perger Strafraum den ersten Durchgang.
Und auch nach dem Pausentee geht der Perger Sturmlauf weiter. Wilfried Junior sprintet in den Florianer Torraum, nimmt Goalie Leonhartsberger fußtechnisch den Ball aus der Hand und überlässt Rumetshofer die Zuschauerrolle. Was wie aus dem Lehrbuch beginnt, endet mit dem grob fahrlässigen Abschluss neben dem Tor. Doch Stefan Graf, Wilfried Junior und Attila Benjamin Varga tragen den offensiven Gedanken in ihren Aktionen weiter. Jetzt Michael Hoislbauer und Wilfried Junior mit einem Schuss aus der zweiten Reihe. Starke Flanke von Varga, doch Graf verfehlt per Kopf knapp. Der Perger Nenad Stankovic weiter mit körperlich ansprechendem Spiel. Und während Perg immer mehr der Chancentod ereilt, kommt der Gastgeber durch Sängerknabe Kadic gefährlicher vor das Tor von Kujundzic. Nach einer kurzen Drangphase des Gastgebers der Schock für die Obermüller-Elf. In der 77. Minute gelingt dem eingewechselten Teodor Brankovic nach Doppelpass mit dem Ex-Perger Huber per Direktschuss über Perg-Goalie Kujundzic der Ausgleich zum 1:1. Jetzt setzt Perg noch einmal alles auf eine Karte. Apropos Karte. Der Florianer Gernot Falkner bei einem rüden Foul an Varga mit Gelb noch gut bedient (89./). Und noch eine Topchance auf den Perger Siegestreffer. Doch der Freistoß von der Strafraumgrenze durch Graf bleibt über dem Tor der Sängerknaben.

Stimmen nach dem Spiel

Perg-Kapitän Markus Derntl-Saffertmüller:„So eine starke Leistung von uns und dann belohnen wir uns nicht. Wir hatten doch mindestens fünf 100%ige Torchancen!“

Perg-Motor Attila Benjamin Varga: "Wir haben klar dominiert und es verabsäumt weitere Tore zu schießen. So aber haben wir den Käse neu ausgelegt und durch eine Torchance, die eigentlich keine war, den unnötigen Treffer erhalten. Jetzt trauern wir natürlich den verlorenen zwei Punkten nach!"

Autor:

Dietmar Piessenberger aus Perg

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