Simon Wagner weiter auf Titelkurs bei Austrian Rallye Challenge

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MAUTHAUSEN. Ganz wie geplant lief der 29. Rallyesprint bei Bruck an der Leitha für Simon Wagner, der mit 20 Jahren bereits auf absolutem Titelkurs in der Austrian Rallye Challenge (ARC) ist. Der jugendliche Oberösterreicher, der als einer der ganz großen Senkrechtstarter im österreichischen Rallyesport gilt, konnte mit seinem zweiten Platz in der Gesamtwertung nahtlos an die Ergebnisse bei der Thayaland-Rallye und der Jacques Lemans-Kärnten-Rallye anschließen und holte einmal mehr das Punktemaximum in der ARC.

Der Beginn von Simon Wagner und seinem bayerischen Copiloten Fred Winklhofer war mit einer zweitbesten Zeit auf der Eröffnungsprüfung am späten Freitag-Nachmittag enorm stark. Im Lauf des Samstages mussten sie sich zunächst dem Tempo von Walter Kovar mit seinem bärenstarken Mitsubishi Lancer Evo VII beugen, was sie auf den dritten Platz zurückfallen ließ. Auf der fünften (und letzten) Prüfung konnte sich Simon jedoch wieder mit dem etwas betagten, aber überaus robusten Evo III mit der zweitbesten Zeit behaupten, Simon Wagner und Fred Winklhofer waren damit in der Endwertung wieder Zweite und das am erfolgreichsten platzierte ARC-Team. Nicht zu schlagen war der Schotterspezialist Attila Rongits aus Ungarn auf seinem Mitsubishi Evo IX RS, er gewann die Rallye jetzt bereits zum 5. Mal in Folge!! Dritter Gesamt wurde der Routinier und Vize-Staatsmeister Walter Mayer auf Subaru Impreza WRX R4.

Dass Simon bei seiner ersten reinen Schotterrallye einen derart guten Eindruck hinterlassen konnte, spricht einmal mehr für sein außergewöhnliches Talent, viel zu lernen gab es dennoch. Der zweite wichtige Part im Team, Fred Winklhofer, überzeugte als Begleiter am Nebensitz nicht minder. Überhaupt beruht das Resultat auf solidem Teamwork, denn auch beim Rennstall Race Rent Austria wurde unter der Leitung von Wolfgang Schmollngruber sauberste Arbeit geleistet: Erneut eine Rallye ohne technische Schwierigkeiten!

Dieses war der dritte Streich, der vierte folgt hoffentlich bei der AvD-Niederbayern-Rallye am 31. August 2013. Bemerkenswert ist, dass Simon trotz seines offensichtlich überdurchschnittlichen Tempos bislang noch gar nicht seine volle Performance ausgespielt hat, sondern stets auf Nummer Sicher gegangen ist, anstatt hundert Prozent zu riskieren. Es geht schließlich darum, Kilometer zu sammeln, die ARC-Punkte abzusichern und Schäden am Auto zu vermeiden. Was auch diesmal gelang: Der Wagen hatte keinen einzigen Kratzer.

Einsätze wie diese sind ohne einen gewissen budgetären Zuschuss von außen auf Dauer kaum möglich, umso mehr gilt es, den bisherigen Sponsoren für den finanziellen Support zu danken. Das Team hofft natürlich, dass noch weitere Unternehmen auf Simon Wagner aufmerksam und ihn bereitwillig unterstützen werden. Denn nur so können die nächsten Schritte auf seiner Karriereleiter erfolgreich bewältigt werden.

Autor:

Michael Köck aus Perg

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