Nach Herzinfarkt
Tischtennis-Kollegen retteten Johann Lehner das Leben

Johann Lehner mit Sohn Jürgen, flankiert von den Mauthausen-Teamkollegen Norbert Traxler (re.) und Wolfgang Ahrer.
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  • Johann Lehner mit Sohn Jürgen, flankiert von den Mauthausen-Teamkollegen Norbert Traxler (re.) und Wolfgang Ahrer.
  • hochgeladen von Michael Köck

Die Tischtennis-Kollegen retteten Johann Lehner nach einem Herz- und Atemstillstand das Leben.

MAUTHAUSEN, ENNSDORF. Dramatische Szenen spielen sich am 8. März 2019 bei einem Tischtennis-Meisterschaftsmatch in Wartberg ob der Aist ab. Mauthausen-Spieler Johann Lehner klagt zunächst über Schmerzen in der Hand und nimmt auf der Bank Platz. Plötzlich stürzt der Ennsdorfer mit dem Gesicht voran zu Boden. Der 47-Jährige erleidet einen Herzinfarkt. Es kommt zum Atem- und Herzstillstand. Seine Kollegen reagieren sofort und reanimieren ihn. Sohn Jürgen Lehner, der im selben Team wie der Vater spielt, beatmet ihn Mund zu Mund. Mitspieler und Tischtennis-Sektionsleiter Norbert Traxler sowie Wartbergs Martin Undesser wechseln sich bei der Herzdruckmassage ab. Die Rettung wird verständigt.

Keine Erinnerung mehr – heute sportlich aktiv

"Ich kann mich an nichts erinnern, ein Tag vorher und drei Tage nachher fehlen mir", sagt Johann Lehner. Heute geht es ihm gut. Seine Herzleistung stieg von 20 auf 73 Prozent. Außerdem hat er viel abgenommen. Schon seit dem Herbst des Vorjahres schlägt er für die fünfte Mannschaft von Askö Mauthausen in der 1. Klasse Mühlviertel Ost wieder Bälle übers Netz. "Ich bin heute topfit, stehe auch im Tor des Seniorenfußballteams beim Heeressportverein Enns", erzählt Lehner. Sein sportlicher Ehrgeiz war auch beim Spiel der Mauthausner bei Union Ried in der Riedmark 6 am vergangenen Freitag spürbar. Die Mauthausner siegen mit 7:4.

Vielen Menschen dankbar

Nach wie vor verspürt er große Dankbarkeit gegenüber seinen Lebensrettern. Die Kameradschaft zwischen den Tischtennis-Mannschaften – ob Gegner oder Kollegen – bezeichnet er als "beispielhaft". Dankbar ist Lehner auch seinem Arbeitgeber Graspon aus Enns für die Unterstützung in der Zeit nach dem Herzinfarkt. Und der Akrobatikgruppe "The Freaks" aus St. Valentin. Die tatkräftig anpackte, da er sich damals gerade im Umzug befand. "Ich habe so viel Hilfe erhalten. Es ist mir ein Bedürfnis, Danke zu sagen."

Johann Lehner mit Sohn Jürgen, flankiert von den Mauthausen-Teamkollegen Norbert Traxler (re.) und Wolfgang Ahrer.

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