Interview
"Wir wollen in jedem Spiel das Beste geben"

Melanie Steiner spielt bei den Prinz Brunnenbau Volleys im Angriff und am Block.
  • Melanie Steiner spielt bei den Prinz Brunnenbau Volleys im Angriff und am Block.
  • Foto: Markus Mörwald
  • hochgeladen von Michael Köck

Melanie Steiner im Interview über ihre neue Rolle als Teamkapitänin, den freiwilligen Abstieg und sportliche Ziele.

PERG. Ihre ersten Volleybälle wuchtete sie 2009 übers Netz. Seit dieser Saison führt die 19-Jährige Schwertbergerin die Prinz Brunnenbau Girls in der 2. Liga als Kapitänin aufs Feld.

BezirksRundschau: Warum ist Volleyball Ihre große Leidenschaft?

Steiner: Es ist eine große Leidenschaft, da es mir unendlich viel Spaß macht und einen großen Teil meines Lebens einnimmt. Ich bin ein Mensch, der gerne einen Teamsport betreibt. Wir Mädls verstehen uns sowohl am, als auch außerhalb vom Feld sehr gut. Wir sind nicht nur Mitspielerinnen, sondern mittlerweile sehr zusammengewachsen und motivieren uns gegenseitig, wodurch die Bindung zum Sport nochmal verstärkt wird.

Was war bisher der größte Höhepunkt Ihrer Karriere?

Als ich Anfang 2016 das erste Mal in die 1. Bundesliga hineinschnuppern durfte, war das unter anderem eines meiner Highlights, da ich damals mit 16 Jahren noch relativ jung war und sehr viel Neues dazugelernt habe. Außerdem ist meine Rolle als Kapitänin in dieser Saison ein Highlight.

Wie sehen Sie den freiwilligen Abstieg in die 2. Liga?

Meiner Meinung nach war die Entscheidung richtig. Durch den Abstieg können alle Spielerinnen mehr Einsatzzeit bekommen. Spielerisch gesehen passen wir momentan besser in die zweite Bundesliga, wodurch wir mehr von uns zeigen können und unsere Leistungen selber in der Hand haben.

Mit welchen Zielen seit ihr in die Saison gegangen?

Einerseits soll sich jede Spielerin individuell weiterentwickeln, andererseits möchten wir uns als Team weiterentwickeln. Unsere kämpferische Seite wollen wir verstärken und bei jedem Spiel als Team unser Bestes geben. Am Ende der Saison sollten wir im Rückblick zufrieden mit unseren Leistungen sein und sagen können, dass wir immer unsere Bestes gegeben haben.

Sie sind Diagonalspielerin und Mittelblockerin sowie Kapitänin. Wo sehen Sie ihre spezielle Rolle im Team?

Als Spielerin ist es meine Aufgabe, gute Leistungen zu erbringen, aber auch Neues dazuzulernen und mich zu verbessern. Im Volleyball kann man nicht als Einzelperson handeln, sondern man muss gemeinsam als Team arbeiten. Es ist also wichtig, dass man sich ins Team einbringt, sich gegenseitig unterstützt, sich aufeinander verlassen kann und dass die Mannschaft harmoniert. Vor allem als Kapitänin, aber das gilt natürlich auch für jede andere Spielerin, muss man diese Aufgaben erfüllen.

Verfolgen Sie bestimmte sportliche Zukunftspläne?

Dass ich meinen sportlichen Ehrgeiz beibehalte und sportliche immer sehr aktiv bleibe.

Wie verbringen Sie die Freizeit abseits vom Volleyball?

Ich studiere an der Johannes Kepler Universität in Linz. Das heißt hauptsächlich bin ich am Lernen oder am Sporteln. Die restliche Freizeit verbringe ich mit Familie und Freunden.

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