Schwertberg: Engel wächst weiter

Noch bis zum Herbst wird am Stammsitz von Engel in Schwertberg gebaut. Der Neubau erweitert die 2013 errichtete Fertigungshalle Nord. Über der Montage wird sich das neue Kundentechnikum befinden.
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  • Foto: Engel Austria
  • hochgeladen von Michael Köck

SCHWERTBERG. Spritzgießmaschinenbauer und Systemlöser Engel mit Stammsitz in Schwertberg wächst weiter. Bereits zum vierten Mal in Folge konnte der Jahresumsatz gesteigert werden. Die Unternehmensgruppe schloss das Geschäftsjahr 2017/18 Ende März mit einem Umsatz von 1,51 Milliarden Euro ab und erzielte damit ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aus einer Hand liefert Engel sowohl einzelne Spritzgießmaschinen als auch integrierte und automatisierte Systemlösungen, deren Anteil im Auftragseingang weltweit weiter zunimmt.

Starkes Wachstum in China

„Allein das Produktionswerk in Shanghai hat im Geschäftsjahr 2017/18 rund 20 Prozent mehr Maschinen verkauft als im Vorjahr“, berichtet Christoph Steger, CSO der ENGEL Unternehmensgruppe. Die Märkte in Asien haben nach wie vor einen großen Anteil am Erfolg der Engel-Gruppe, vor allem in China steige die Nachfrage an. „Das Investitionsklima in China ist auf einem neuen Hoch“, so Steger.

Mitarbeiter-Höchststand

Weltweit beschäftigt die Engel-Gruppe zu Beginn des neuen Geschäftsjahres 6.600 Menschen – so viele wie nie zuvor. Mehr als die Hälfte davon (3.700) arbeitet in den drei österreichischen Werken in Schwertberg, St. Valentin und Dietach.

Größtes Investitionsprogramm in der Firmengeschichte

Mit dem größten Investitionsprogramm in der Firmengeschichte stellt Engel sicher, das Wachstum in allen Regionen der Erde zu stemmen. Für insgesamt mehr als 375 Mio. Euro werden bis 2020 die weltweiten Produktionswerke modernisiert und die Kapazitäten ausgebaut. Die größten Bauprojekte befinden sich in Österreich. Am Stammsitz in Schwertberg werden bis zum Herbst dieses Jahres die 2013 errichtete Fertigungshalle Nord um 11.500 Quadratmeter erweitert und ein neues, deutlich größeres Kundentechnikum gebaut.

Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 160 Mio. Euro ist der Ausbau des Großmaschinenwerks in St. Valentin, Österreich, die mit Abstand größte Baumaßnahme. In einem ersten Schritt wurde im vergangenen Jahr ein zusätzliches Hallenschiff errichtet, das neben einigen Büros vollständig der Maschinenmontage dient. Vor wenigen Wochen begannen der Neubau des Verwaltungsgebäudes sowie der weitere Ausbau der Montagefläche inklusive Technikum. Im Zuge dieser Maßnahmen wird auch das Technologiezentrum für Leichtbau-Composites mehr Platz erhalten.

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