AK-Tagung „Jugendnetzwerke“ in Perg
Was macht ausgrenzungsgefährdete Jugendliche stark?

v.l.n.r.: Kurt Punzenberger (Arbeiterkammer Perg), Sabine Mühlehner-Haslhofer (Baumann/Glas/1886 GmbH), Karoline Buchberger (NMS Luftenberg), Karin Schnepf (Bildungsdirektion Oberösterreich), Werner Wurm (Engel Austria GmbH).
  • v.l.n.r.: Kurt Punzenberger (Arbeiterkammer Perg), Sabine Mühlehner-Haslhofer (Baumann/Glas/1886 GmbH), Karoline Buchberger (NMS Luftenberg), Karin Schnepf (Bildungsdirektion Oberösterreich), Werner Wurm (Engel Austria GmbH).
  • Foto: AK OÖ
  • hochgeladen von Michael Köck

Ausgrenzungsgefährdete Jugendliche sollen bessere Chancen für den Einstieg in die Berufsausbildung bekommen. Um dieses Ziel zu erreichen, treffen sich regelmäßig soziale Organisationen, Institutionen, Betriebe und Schulen in allen oberösterreichischen Regionen im Rahmen der „Jugendnetzwerke“ der Arbeiterkammer.

PERG/FREISTADT. Kürzlich diskutierten die Netzwerk-Partner aus den Bezirken Freistadt und Perg in der Arbeiterkammer Perg, wie ausgrenzungsgefährdete Jugendliche trotz des enormen Drucks in dieser Lebensphase gestärkt werden können. AK-Präsident Johann Kalliauer fasst zusammen: „Wenn man die Jugendlichen ernst nimmt, respektiert und ihre Stärken, vor allem im praktischen Bereich, fördert, dann werden sie sich bei der Ausbildung im Betrieb zum Positiven entfalten.“

Resilienz der Jugendlichen stärken

Das Zauberwort dafür heißt in der Fachsprache Resilienz – oder psychische Widerstandsfähigkeit. Je höher diese ist, desto leichter können die jungen Menschen mit schwierigen Lebensumständen umgehen. Umso wichtiger sei es, dass Schulen und Unternehmen Beiträge leisten, um jungen Menschen auf die Beine zu helfen und sie zu stärken. Wertschätzung, gute Beziehungen sowie Mitbestimmung und -gestaltung sind einige Faktoren, die Jugendliche resistenter machen, waren sich die Teilnehmer an der Tagung einig.

Das sagen Betriebe

„Die steigende Komplexität in der Arbeitswelt erfordert erweiterte betriebliche Angebote für die Resilienzförderung von Lehrlingen“, sagte etwa Werner Wurm, Leiter der globalen Lehrlingsausbildung bei Engel Austria GmbH. Und Sabine Mühlehner-Haslhofer, Ausbildungsleiterin bei Baumann/Glas/1886 GmbH, ergänzte: „Eine gute Kommunikation zwischen Betrieb, Lehrling und Schule ist für eine erfolgreiche Lehrausbildung wesentlich.“ Doch auch schon vor der betrieblichen Ausbildung können Jugendliche gestärkt werden. Karoline Buchberger, Lehrerin in der NMS Luftenberg: „Spielen macht stark – freies und selbstbestimmtes Spielen ist für die Resilienzförderung eines Kindes enorm wichtig.“

Autor:

Michael Köck aus Perg

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