13.11.2017, 16:23 Uhr

"Blackout": Perger wurden über fatale Folgen informiert

Walter Vetr, Christian Geirhofer, Heinrich Hochstöger, Werner Kreisl und Josef Lindner (v. l. n. r.). (Foto: OÖ Zivilschutz)
MAUTHAUSEN. Ein großer Erfolg war die Podiumsdiskussion des OÖ Zivilschutzes am 6. November, bei der eine Expertenrunde in Mauthausen über das Katastrophenszenario „Blackout“ diskutierte. Damit wird ein längerdauernder, großflächiger Stromausfall bezeichnet, der mehrere Staaten gleichzeitig betreffen kann und dessen Auswirkungen weitreichend sind, konkret aber, aufgrund der fehlenden Erfahrungswerte, schwer abschätzbar sind. Die Expertenrunde der Podiumsdiskussion mit Bezirkshauptmann Werner Kreisl, Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Lindner (zugleich Geschäftsführer des OÖ Zivilschutzes), Bezirkspolizeikommandant Heinrich Hochstöger, Bezirksrettungskommandant Christian Geirhofer und dem Leiter der Netzleitzentrale Linz Strom Netz GmbH, Walter Vetr, war sich einig: Die Folgen eines solchen Blackouts wären katastrophal. Unser Leben basiert auf ausreichender Stromversorgung, bei einem solchen Blackout werden alltägliche Abläufe zur großen Herausforderung. Die Einsatzorganisationen stoßen rasch an ihre Grenzen, da sie selbst betroffen sind. Das allgemeine Gefahrenpotenzial steigt. Deswegen ist die Eigenvorsorge in der Bevölkerung besonders wichtig. Im Falle eines Blackouts ist auch die allgemeine Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte eingeschränkt, sei es in ihrer Erreichbarkeit und Mobilität oder Kommunikation. Moderiert wurde die Veranstaltung von Zivilschutz-Bezirksleiterin Christina Pilsl.
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