08.11.2017, 20:00 Uhr

"Goldhauben G'schichtn"

Die Perger Goldhauben wollen Emotionen wecken und junge Frauen für die festliche Kleidung begeistern. (Foto: Goldhauben Bezirk Perg)

BezirksRundschau präsentiert skurrile Geschichten: So zahlte ein Naarner Schotter mit Goldhaube.

BEZIRK PERG (eg). Die Goldhauben- und Trachtengruppe des Bezirkes lässt anlässlich der Aufnahme ins Kulturerbe – siehe unten – mit der neuen und top-aktuellen Homepage www.goldhauben-bezirk-perg.at aufhorchen. Unter dem Motto „Mit Vollgas ins neue Zeitalter“ will sie den Besuchern ein breites Informationsspektrum bieten und auch jüngeres Publikum einladen, die Faszination dieser alten Tradition und des Handwerks, die vielen Arten von Hauben, aber auch die sonstigen Aktivitäten der Goldhauben-Gemeinschaft zu entdecken und zu erforschen. Ein besonderer Höhepunkt ist die „Schatzkiste“. Hier werden regelmäßig alte und neue, lustige und ernste Geschichten über Goldhauben präsentiert. Geschichten wie zum Beispiel die eines Rieder Fleischermeisters, der von seiner Frau mitsamt ihren vier Goldhauben verlassen wurde, kommen hier vor. Oder wie ein Naarner den Schotter für seine Baustelle nicht mit Geld, sondern mit einer Goldhaube bezahlte. „Mit all diesen Geschichten möchten wir Emotionen wecken und sind überzeugt, dass auch junge Frauen eine Leidenschaft für die besonders festliche Kleidung entwickeln und unsere Gemeinschaft bereichern möchten“, sagt Gertrud Fröschl, Bezirksobfrau der Goldhauben. Die BezirksRundschau wird in den kommenden Monaten eine Auswahl dieser Geschichten veröffentlichen.

Kulturerbe

Am 9. November ehrt Österreichs UNESCO-Kommission Traditionen, die 2016 und 2017 als immaterielles Kulturerbe in Österreich aufgenommen worden sind. Im Bereich traditionelle Handwerks-Techniken wird die Herstellung und Verwendung der Linzer Goldhaube als Teil des österreichischen immateriellen Kulturerbes bestätigt.
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