12.07.2018, 10:41 Uhr

Lebenshilfe St. Georgen/Gusen feierte ein "Fest für alle"

Andrea Stelzer, Gottfried Weißengruber, Edith Weberberger und Helene Grafender beim "Fest für alle". (Foto: Lebenshilfe Oberösterreich)

Obmann Gottfried Weißengruber übergab sein Amt an Horst Lebschy.

ST. GEORGEN/GUSEN. Im Garten der Lebenshilfe St. Georgen feierten Werkstätte, Wohnhaus, Arbeitsgruppe und regionale Vereine Seite an Seite.

Bewohner organisierten abwechslungsreiches Programm

Die Klienten hatten ein tolles Programm vorbereitet: Sportliche Sketches zum Thema Fußball, eine musikalische Einlage am Keyboard von Hubert Keplinger, ein von Andrea Stelzer verfasstes Gedicht und eine Gesangseinlage der Klienten waren Highlights. Mitarbeiter und Freunde der Lebenshilfe halfen bei der Bewirtung. Die jungen Musiker „Blashüpfer“ sowie die Musikkapelle St. Georgen spielten auf. Das kühle Wetter tat dem warmherzigen Miteinander keinen Abbruch und als der Regen einsetzte, wich man in den Speisesaal der Werkstätte aus.

Obmannwechsel und Ehrung

Gottfried Weißengruber, der seit der Gründung der Arbeitsgruppe St. Georgen im Jahr 2012 deren Obmann war, übertrug in seinem 81. Lebensjahr das Amt an den bisherigen Stellvertreter Horst Lebschy. Als Dank für seine Verdienste wurde Weißengruber ein Foto aller Klienten und Betreuer übergeben. Mit seiner Überzeugungskraft, Beharrlichkeit und seinem Verhandlungsgeschick trug er maßgeblich dazu bei, dass im Jahr 2002 sowohl eine Werkstätte als auch ein Wohnhaus der Lebenshilfe in St. Georgen gebaut werden konnten. Im April hatte Landeshauptmann Stelzer die Verdienstmedaille des Landes OÖ an Weißengruber überreicht.

Über die Lebenshilfe OÖ und ihre Arbeitsgruppen

Als eine der größten sozialen Organisationen in Oberösterreich engagiert sich die Lebenshilfe OÖ, seit ihrer Gründung im Jahr 1969, für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Eine wichtige Unterstützung der mehr als 100 Einrichtungen stellt der Verein der Lebenshilfe OÖ dar, der aus 20 Arbeitsgruppen besteht. Diese regionalen Arbeitsgruppen vertreten vor Ort die Interessen von Menschen mit Beeinträchtigung und deren Angehörigen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Mittelbeschaffung.
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