06.06.2017, 13:55 Uhr

Die Jungen nach vorne

Fabio König, mit JVP-Landesobfrau Claudia Plakolm, sieht viel Potenzial im Technologiezentrum, das ausgebaut wird. (Foto: JVP)

Der neue Bezirkschef der Jungen Volkspartei, Fabio König aus Perg, spricht über seine Pläne.

BEZIRK PERG. Er ist begeisterter Motorradfahrer und Tänzer. Seit knapp einem Monat tanzt er als Bezirkschef der Jungen Volkspartei (JVP) auch politisch am vordersten Parkett. Konzentrieren will sich der 24-Jährige mit seinem frisch gewählten Vorstand auf den Service für die Ortsgruppen. Die Bezirks-JVP zählt rund 1.700 Mitglieder, 172 Funktionäre sind aktiv. Als Vorbild hebt er die JVP Ried hervor, die mit etwa 350 Mitgliedern stärkste Ortsgruppe in ganz Österreich ist. Was die Ortsgruppen betrifft, gebe es im Westen Richtung Linz "Nachholbedarf". Chance auf neue Arbeitsplätze sieht er durch die Digitalisierung. Der ehemalige HTL-Perg-Schüler regt daher eine verstärkte Zusammenarbeit des Technologiezentrums mit den Perger Schulen an. König sitzt im Perger Gemeinderat und im ÖVP-Bezirksvorstand. In dieser Funktion will er den Kontakt mit Bürgermeistern suchen. "Junge sollen die Chance bekommen, Verantwortung in den Fraktionen zu übernehmen. Wir haben mit 55 Gemeinderäten unter 30 Jahren im Bezirk eine gute Struktur. Mehr bewegen können die Jungen im Gemeindevorstand oder Stadtrat." König absolviert ein Master-Studium Verwaltungsmanagement und ist beruflich bei der JVP in Linz tätig. Als solcher steht er laufend in Kontakt mit Landesobfrau Claudia Plakolm, die auf die neue Kampagne "Ned deppad!" verweist: "Wir wollen zeigen, was wir in unseren Ortsgruppen auf die Beine stellen."

Thema Jugendschutz

Intensiv beschäftigt habe man sich als Reaktion auf den US-Wahlkampf mit Populismus. Es müsse erlaubt sein, manche Themen überspitzt und klar anzusprechen, um die breite Masse zu erreichen. "Wir sind davon überzeugt, dass die Leute klar unterscheiden, wer nur laut schreit und wer wirklich etwas umsetzt. Unsere neue Kampagne geht genau in diese Richtung", so Plakolm. Die JVP fordert ein einheitliches Jugendschutzgesetz in Österreich. "Wenn 2018 wahrscheinlich das Raucherschutzalter auf 18 erhöht wird, kann man das gleich mitnehmen."
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