15.03.2017, 08:00 Uhr

Einzigartiges Fotoprojekt zum 150-Jahr-Jubiläum

SCHWERTBERG. Die Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr des Schwertberger Musikvereins laufen bereits auf Hochtouren. Nächstes Jahr feiert der Verein seinen 150. Geburtstag. Aus diesem Anlass wird auch das Bezirksmusikfest im Ort stattfinden. Außerdem hat vor rund einem halben Jahr ein ganz besonders Foto-Projekt begonnen, das sich schön langsam dem Ende zuneigt. Florian Langeder, selbst seit 1968 aktives Mitglied im Musikverein Schwertberg und bekannter Wettbewerbs-, Reise- und Werbefotograf, hat sich anlässlich des Jubiläums etwas ganz besonderes einfallen lassen. Seit rund sechs Monaten macht er Kunstfotos für einen in Österreich einzigartigen Kunstkalender einer Blasmusikkapelle.


Geheimnis der roten Stühle

Seit Juli 2016 entstehen monatlich an den unterschiedlichsten Schauplätzen im Gemeindegebiet mit den verschiedensten Musikern und ihren Instrumenten Fotos. Das Besondere an den Aufnahmen: Auf jedem Foto sind rote Stühle zu sehen. „Ich habe durch Zufall vor einiger Zeit 58 Exemplare des von der mittlerweile verstorbenen, bekannten italienischen Designerin Anna Castelli Ferierri entworfenen Stapelstuhles No. 4870 entdeckt und erworben. Ich baue diese Stühle kreativ und kunstvoll in dieses Kalender-Projekt ein“, erklärt der begeisterte Fotograf, der auch als Lehrbeauftragter der Fotoschule Prag auf Schloss Weinberg tätig ist.

Musiker mit Freude dabei

Beim Shooting für den Kalendermonat Februar im Aisttal durfte die BezirksRundschau dabei sein. Fotograf sowie auch Musiker begaben sich zwar nicht gerade auf dünnes, aber dafür auf umso gefährlicheres Eis, denn die Eisschmelze hatte bereits begonnen. „Ich suche mir immer dem jeweiligen Monat entsprechend besondere Orte aus und organisiere dann das Shooting mit den Musikern“, sagt Florian Langeder, der den Kalender, den es natürlich auch zu kaufen geben wird, im Oktober präsentieren will. Die Musiker sind begeistert und machen, wie sie selbst sagen, gerne mit. Auch wenn es das eine oder andere Mal ein wenig gefährlich ist. „Aber das ist ja gerade das Spannende. Wir sind schon neugierig, was sich Florian für den März, April und Mai wieder einfallen hat lassen“, meinen die Musiker lachend und freuen sich auf das nächste Foto-Shooting.
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