09.01.2018, 08:13 Uhr

Forstunfall in Bad Kreuzen

Mit einer Leiter errichtete die Feuerwehr ein Brückenprovisorium. (Foto: FF Bad Kreuzen)

Landwirt verletzt ins Spital gebracht – Schwierige Bergung aufgrund des unwegsamen Geländes

BAD KREUZEN. Mit Verletzungen unbestimmten Grades wurde ein Landwirt aus Bad Kreuzen am Montag nach einem Forstunfall in der Ortschaft Klaus ins UKH Linz eingeliefert.

Gemeinsam mit seiner Gattin schlägerte der Mann laut Polizei im unwegsamen Gelände neben dem Klausbach Bäume. Seine Gattin bediente rund 90 Meter entfernt die Seilwinde des Traktors. Da sie keine Sichtverbindung hatten, verständigten sich die beiden mittels Handys.

Mann war ansprechbar

Nachdem sie eine Esche gefällt hatten, war der Landwirt nicht mehr erreichbar.  Seine Gattin hielt Nachschau. Ihr Mann lag mit dem Oberkörper über dem gefällten Baumstamm. Am Hinterkopf hatte er eine Rissquetschwunde. Er war ansprechbar, konnte zum Unfallhergang aber keine Angaben machen. Nach der Erstversorgung durch das Rote Kreuz Grein und den Notarzt aus Perg wurde der Landwirt ins Spital gebracht.

Schwierige Bergung

Die Bergung des Verunfallten durch die Feuerwehr Bad Kreuzen gestaltete sich aufgrund des unwegsamen Geländes äußerst schwierig. "Es stellte sich heraus, dass die Unfallstelle sehr schwer zugänglich ist und die Einsatzkräfte einen Bach überqueren mussten. Mit einer Leiter wurde ein Brückenprovisorium errichtet. Über dieses wurde anschließend die verletzte Person transportiert", so die Feuerwehr Bad Kreuzen.

Fremdverschulden kann nach den bisherigen Erhebungen laut Polizei ausgeschlossen werden.
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