14.06.2018, 12:56 Uhr

Grüne Frauen OÖ besuchten Frauenberatung Perg

Am Foto: (links nach rechts) LAbg. Maria Buchmayr (Grüne Landessprecherin und Obfrau der Grünen Frauen OÖ), Waltraud Aichinger (Beirätin, Aktion Tagesmütter OÖ), Martina Wieser (FrauenBerufsZentrum Perg), Gabriele Schauer (Leiterin der Beratungsstelle), Sophie Pellegrini (Volkshilfe Flüchtlingsbetreuerin), Petra Lettner (Aktion Tagesmütter OÖ), Heidi Wabro (Beraterin), Martina Eigner (Stv. Vorsitzende, Grüne Bezirkssprecherin) (Foto: Renate Dobler)

Fraueneinrichtungen und Frauennetzwerke sind von großer Bedeutung in der Region.

PERG. Vor Krisen ist niemand gefeit – schnell wird das soziale Gefüge instabil, wenn es zu problematischen Veränderungen kommt. Beziehungskonflikte und Scheidungen ziehen häufig Finanz- und Wohnungsprobleme nach sich. Trotz vorhandener regionaler Jobangebote gibt es durch fehlende (öffentliche) Mobilität und die Problematik der mangelnden Kinderbetreuung – insbesondere der fehlenden Nachmittagsbetreuung – im Bezirk Perg die Schwierigkeit einen passenden Arbeitsplatz zu finden. Es ist nicht möglich, alle Tagesrandzeiten durch Tagesmütter(oder -väter) abzudecken.

„Nur ein Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung würde hier Abhilfe schaffen“, sagt Grünen-Frauensprecherin LAbg. Maria Buchmayr.

Die Frauenberatung Perg hat seit 2016 in Kooperation mit dem Sozialhilfeverband (SHV) Perg und der Stadtgemeinde eine Frauenübergangswohnung zur Verfügung. Sie dient zur Stabilisierung für von Gewalt betroffenen Frauen und zur Neuausrichtung ihrer Lebensperspektiven.
„Die Unterstützung von Frauen in schwierigen Lebenslagen ist ein gesellschaftlich enorm wichtiges Anliegen, da braucht es Beratungsstellen mit ausreichender Finanzierung“, betont die stellvertretende Vorsitzende Martina Eigner.
„In allen Regionen Oberösterreichs braucht es vor Ort kompetente, kostenfreie und anonyme Anlaufstellen, denn Beratung und Vernetzung sind ein wichtiger Faktor für die Zufriedenheit von Frauen und Mädchen. Diese Unterstützung funktioniert selbstverständlich nur auf Basis regionaler Faktoren: passende Arbeitsplätze, öffentliche Infrastruktur, ausreichende Kinderbetreuungsangebote, Mitsprache in der ländlichen Entwicklung und ganz grundsätzlich mehr Sichtbarkeit und Anerkennung von Frauen“, betont Buchmayr.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.