31.01.2012, 22:00 Uhr

Höhen-Höhlen-Rausch als neue Touristenattraktion

Ausblick auf den ersten Bauabschnitt: Hängebrücke vom Nordfenster der Kirche zum Rathaus-Balkon. (Foto: ARGE Höhen-Höhlen-Rausch)

Anfang Februar startet Umsetzung des Projektes in der Stadt Perg

Gemeinsam mit Pfarre und Stadtgemeinde plant eine Arbeitsgemeinschaft unter Beteiligung der regionalen Bauindustrie den „Perger Höhen-Höhlen-Rausch“.

PERG. „Wir haben uns gedacht, was die Linzer können, können wir schon lange“, erklärt Projektleiter Norbert Aschauer die Idee. Nach intensiven Gesprächen zwischen dem Trägerverein, der Stadt und der Pfarre konnten auch die Baufirmen Habau, GLS und Krückl für die Umsetzung gewonnen werden. „Wir wollen keine Zeit verlieren. Am Freitag, 3. Februar, wird bereits die Bautafel nördlich des Kirchturms aufgestellt, die erste Ladung Bauholz aus dem Gemeindewald angeliefert und der Bauzaun aufgestellt“, so Aschauer. In der Woche darauf soll dann mit den Arbeiten im Bereich des Kirchturms begonnen werden. „Im Bauabschnitt 1 wird eine Hängebrücke zwischen dem Nordfenster des Turms und dem Rathaus-Balkon errichtet. Weiter geht es mit einem Massivholzweg inklusive Straßenbrücke von der Rückseite des Rathauses zum Stefaniehain beim Eingang zum Räuberhöhle“, informiert der Projektleiter.

Sicherung von Arbeitsplätzen

Unterirdisch geht es dann zum Mannerkeller, von dort mit einer zweiten Hängbrücke zur Aussichtswarte am Kalvarienberg, von wo aus eine Rutsche wieder Richtung Zentrum führt. In Bezug auf die Finanzierung des 1,11-Millionen-Euro-Projektes hoffen Aschauer und sein Team auf eine Leader-Förderung seitens der EU: „Die Vorleistung erfolgt durch die ausführenden Baufirmen. Das läuft ja alles in der auftragsschwachen Zeit und ist somit auch als Sicherung für die Arbeitsplätze zu sehen.“ Auch für die kulinarische Versorgung der erwarteten Gäste gibt es Pläne: „Für Sonntag Nachmittag wird im Bereich Hauptplatz ein Imbissstand vergeben, um die Perger Gastronomie in ihrer Sonntagsruhe auch weiterhin zu entlasten“, so die Vertreter der ARGE Höhen-Höhlen-Rausch.
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