01.10.2014, 00:00 Uhr

In einer halben Stunde wieder blitzscharf sehen

Der Eingriff mit dem Laser dauert zwischen 20 und 30 Minuten. (Foto: lassedesignen/Fotolia)
PERG. Immer mehr Menschen lassen ihre Fehlsichtigkeit mit Laser behandeln. "Geschätzt werden die hohe Lebensqualität ohne Brille, die ausgereiften Methoden und die rasche Heilung", sagt Peter Zwirzitz. Der Perger Augenarzt ist Mitbegründer des OÖ Augenlaserteams, das seit 2003 fast 7000 Laser-Behandlungen durchgeführt hat. Beim Eingriff wird mit dem Laser die Form der Hornhaut und damit die Brechkraft verändert. Brillen korrigieren den Sehfehler vor und an der Vorderfläche. Der Laser macht es direkt im Auge. Voraussetzungen: Eine seit einem Jahr stabile Sehstärke, Kurzsichtigkeit bis 10 Dioptrien, Weit- und Stabsichtigkeit bis 5 Dioptrien. Die genauesten Laser-Methoden heißen Lasek und (Femto-)Lasik. Bei Lasek erfolgt der Dioptrienabtrag an der Hornhautoberfläche. Die Wunde braucht drei bis vier Tage zum Heilen. Bei Femto-Lasik wird mit dem Femtolaser eine hauchdünne Schicht präpariert, die nach dem Dioptrienabtrag mit dem Excimerlaser die Wunde verschließt. Es entstehen kaum Schmerzen, die Sehschärfe ist meist am ersten Tag bei 100 Prozent. Nebenwirkungen? "Grundsätzlich können wie bei jeder Operation Entzündungen oder Wundheilungsstörungen auftreten", so Peter Zwirzitz. "Deshalb werden Tropfen verordnet. Durch regelmäßige Kontrollen kann reagiert werden. Selten kann eine Über- oder Unterkorrektur eintreten, die dann eine Nachbehandlung notwendig machen."
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