08.10.2016, 09:40 Uhr

Maria Schönhofer berichtet über ihren Arbeitseinsatz in Tansania

Wann? 12.10.2016 19:30 Uhr

Wo? Gasthaus Schauer , Waldhausen im Strudengau, 4391 Waldhausen im Strudengau AT
Maria Schönhofer hilft in Tansania
Waldhausen im Strudengau: Gasthaus Schauer | Hilfe ist dringend notwendig. WALDHAUSEN. Maria Schönhofer berichtet
über ihren Arbeitseinsatz in Afrika.

Mittwoch 12. Oktober 2016 um 19:30 Uhr,
Gasthof Schauer / Waldhausen

Eintritt: Freiwillige Spenden
für Menschen in Tansania

WALDHAUSEN, TANSANIA. Maria Schönhofer ist nach ihrer Rückkehr aus Tansania voller Tatendrang. Sie weiß, dass sie mit ihrem Fachwissen und Engagement gebraucht wird. Die pensionierte Mitarbeiterin der Lebenshilfe Grein arbeitete sechs Monate mit beeinträchtigten Kindern im Mama Kevina Hope Center und wird weiterhin das Zentrum für körperlich und geistig beeinträchtigte Kinder unterstützen.
„Ich wohnte im Konvent der „Little Sisters“ in Same für afrikanische Verhältnisse sehr komfortabel. Es gab Wasser zum Duschen aus einer Wasserflasche. Die Schwestern waren sehr fürsorglich und freundlich. Werktags marschierte ich täglich eine Stunde zu meinem Arbeitsplatz.

Überall gefragt
Da es für mich keinen klaren Arbeitsauftrag gab, musste ich selbst herausfinden, was es für mich zu tun gab“, erzählt Schönhofer nach ihrer Rückkehr. Die Aufgaben waren vielfältig. Schönhofer half mit, wo immer sie gebraucht wurde und konnte ihre langjährige Berufserfahrung einbringen. Die Waldhausenerin zeigte Methoden und Maßnahmen im Behindertenbereich und machte neue Übungen mit den Kindern. Sie klärte das Personal über Hygiene auf, half beim eingipsen. „Ich gestaltete den Therapieraum mit Sprossenwänden, Stellagen und Therapie-Materialen aus. Das war nicht einfach, weil es keinen Tischler gab. Für die Dokumentation beschaffte ich Büromaterial“, weiß jetzt Schönhofer aus eigener Erfahrung, dass es am Notwendigsten fehlt.


Erstuntersuchungen in Bergdörfern
Für die Kinder, die im Behinderten-Zentrum wohnten sorgte Schönhofer für die Freizeitgestaltung: spielte Fußball, sang, tanzte, spielte Theater, lernte Englisch und gab den Kleinen viel Zuwendung. Mit dem Therapie-Team führ die sozial engagierte Mühlviertlerin in die Bergdörfer und die beeinträchtigten Kinder und Jugendliche zu registrieren und eine Erstuntersuchung zu machen. Dabei wurde Schönhofer immer um ihre Meinung gefragt. Gemeinsam mit ihrer Kollegin aus Deutschland gestaltete Schönhofer eine Power Point Präsentation in vier Sprachen für Besucher und mögliche Geldgeber für das Mama Kevina Hope Center.

Alle Bilder: Maria Schönhofer
Berichte von Maria Schönhofer aus Tansania: https://mariaschoenhofer.wordpress.com/category/al...

Wer Maria Schönhofer in ihrer weiteren Afrika-Arbeit unterstützen möchte, hier der Kontakt: m.schoenhofer@aon.at
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