30.11.2017, 18:24 Uhr

Pergs Gemeinden stöhnen unter der finanziellen Last

Gemeindefinanzen: Bezirks-SP schlägt Alarm. (Foto: grafikplusfoto/Fotolia)
BEZIRK PERG. Die Erstellung der Budgets für 2018 stellt laut Bezirks-SP so gut wie alle Ortschefs vor große Probleme. „Viele Bürgermeister wissen nicht, ob sie einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren können. Die sinnvolle Maßnahme, den Pflegeregress abzuschaffen, schlägt sich aus heutiger Sicht bei den Gemeindehaushalten äußerst negativ nieder", sagt SP-Bezirkschef Bürgermeister Thomas Punkenhofer aus Mauthausen. "Die derzeit von der künftigen Bundesregierung eingeplanten 100 Mio. Euro reichen bei weitem nicht und sind nur rund ein Viertel der tatsächlichen Kosten." Bürgermeister Erich Wahl aus St. Georgen/Gusen verweist darauf, dass die Sozialhilfeverbände gezwungen seien, die fehlenden Mittel aufzubringen. "Durch Erhöhung der Umlagen, die die Gemeinde zu bezahlen haben, wird dies erreicht. Bei den Gemeindebudgets fehlt das Geld für notwendige Leistungen. Die Gemeinden werden gezwungen, dieses Geld bei ihren Bürgern einzutreiben oder die Investitionen zu reduzieren." Viele Gemeinden würden – sollten sie den Pflegeregress nicht ausgeglichen bekommen – völlig den Gestaltungsspielraum verlieren.
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