18.11.2016, 07:45 Uhr

Pfarrversammlung in Schwertberg

Martin u. Evi Kapplmüll, Matthäus Fellinger, Ingrid Penner (Foto: Robert Scheider)
Schwertberg: Pfarrzentrum |

Zur Pfarrversammlung am 16. November 2016 kamen ca. 70 interessierte Frauen und Männer, um sich einerseits die Gedanken des Chefredakteurs der Kirchenzeitung unserer Diözese, Matthäus Fellinger, anzuhören, andererseits um sich über die Ergebnisse der Rückmeldungen der Pfarrbefragung zu informieren.

Matthäus Fellinger wies vor allem darauf hin, dass es für Veränderungen wichtig ist zu wissen, was man will.
Es reicht nicht, nur von etwas getrieben zu werden, sondern es braucht auch ein Ziel, das lockt, das erstrebenswert erscheint. Nur so könne man motiviert neue Wege gehen.
Für alles, was neu entwickelt wird, gelte es, Generationen übergreifend zu denken und nicht resigniert die Hände in den Schoß zu legen, wenn das Ergebnis auf sich warten lasse.
Als biblisches Beispiel führte er Mose an, der sein Volk bis an die Grenze des gelobten Landes führte, selbst aber nicht mehr mit einziehen konnte. Sein Weg war trotzdem nicht umsonst, weil die nächste Generation dieses Ziel erreicht hat.
Im 2. Teil des Abends präsentierten dann Martin und Evi Kapplmüller die Ergebnisse der Pfarrbefragung, wobei sich hier als Schwerpunkte vor allem herauskristallisiert hatten: praktische Anliegen, Organisation und Leitung, Liturgie, Geistliche Bildung und Jugend/junge Erwachsene.
ca. 15 Prozent der KirchenbesucherInnen haben die Möglichkeit zu Rückmeldungen genützt. Es wurde bewusst gemacht, dass dies nur ein Ausschnitt an Themen und Fragen ist, die Menschen unserer Pfarre bewegen – allerdings ist es nur möglich, jene Themenfelder aufzugreifen, die aus den Rückmeldungen bekannt gemacht wurden.
Nach Interessensgebieten wurden im Anschluss Gruppen gebildet, die sich vor allem mit den drei letztgenannten Punkten auseinandersetzten und überlegten, wie diese Themen weiter in der Pfarrarbeit entwickelt werden können.

Die Pfarre Schwertberg ist sehr lebendig und es wird schon sehr viel umgesetzt, darin waren sich die Besucher einig.

Im Bewusstsein, dass für neue Themen Menschen gebraucht werden um mitzudenken, mitzureden und mitzuarbeiten, wurde die Einladung an die Anwesenden ausgesprochen, sich zu Themen die ihnen wichtig sind, auch einzubringen.
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