15.09.2014, 09:41 Uhr

Tag des Denkmals: Kellerspaziergang in Perg

Wann? 28.09.2014

Wo? Treffpunkt Karbrunnen, Hauptpl., 4320 Perg AT
Perg: Treffpunkt Karbrunnen | PERG. Zum Kellerspaziergang laden am Tag des Denkmals der Heimat- und Museumsverein Perg sowie der Verein Steinbrecherhaus. Treffpunkt ist am Sonntag, 28. September, um 14 Uhr beim Karbrunnen in Perg.

Durch die geologische Beschaffenheit des Bodens aus vorwiegend Sandstein gibt es in Perg eine große Anzahl an Vorratskellern. Vier davon, welche üblicherweise nicht öffentlich zugänglich sind, werden am Tag des Denkmals beim Kellerspaziergang besucht. Illusionistische Beleuchtungseffekte und Spiegelungen eröhen den Reiz der unterirdischen Räumlichkeiten.

PERG
14 Uhr Führung (Dauer: ca. 2 Std.); Treffpunkt: Hauptplatz Karbrunnen
Info: Gerhard Pilz 07262/52387

Durch die geologische Beschaffenheit des Bodens, welcher vorwiegend aus Sandstein besteht, gibt es in Perg eine große Anzahl von historischen Vorratskellern. Diese werden heute jedoch kaum mehr benutzt. Zu jedem Bürgerhaus im Markt gehörte einst eine derartige unterirdische Räumlichkeit. Diese Keller dienten zur Aufbewahrung von Rüben, Kartoffeln und anderen landwirtschaftlichen Produkten. Zerborstene Holzfässer erinnern an eine Mostkultur, die nunmehr in diesem Umfang nicht mehr gegeben ist. Die Größe und Ausformung dieser unterirdischen Anlagen sind sehr unterschiedlich. Vier davon, welche üblicherweise nicht öffentlich zugänglich sind, werden am Tag des Denkmals im Rahmen des Kellerspaziergangs besucht. Auf Besucher_innen warten neben heimatkundlichen Erläuterungen und musikalischen Beiträgen ein Einblick in die Bewirtschaftung vergangener Tage. Mit Beleuchtungseffekten und Spiegelungen wird der Reiz der unterirdischen Kellerräume illusionistisch überhöht.

Langenstein – Burgruine Spilberg

1150 das erste Mal erwähnt, lag die einstige Wasserburg auf einer Felsformation mitten in der Donau. Am Tag des Denkmals werden Besucher_innen auf einem Rundgang vom Burghof in die Kapelle, zum Rittersaal, hin zum Bergfried, zum Verlies, in den alten Keller und zu den Wirtschaftsräumen geführt.

4222 Langenstein, Spilberg 1
Öffnungszeiten
10–16 geöffnet
Führungen nach Bedarf (Dauer: ca. 30-45 Min.); Treffpunkt: Burghof
Info: Ferdinand Naderer 0664/73012830

1150 das erste Mal erwähnt, lag die einstige Wasserburg Spilberg auf einer Felsformation mitten in der Donau. Seit der Regulierung des Flusses Mitte des 19. Jhs. liegt die Ruine nördlich der Donau. Die Hochburg hat einen 35 Meter hohen romanischen Zinnenturm und ist von einer 16 Meter hohen Wallmauer umgeben. Die Burganlage umfasst eine Fläche von etwa 7500 m2 und wird bis heute bei Hochwasser von der Donau umspült. Sehr viele Besitzer wechselten sich in der Geschichte der Burg ab. Unter anderem gehörte sie den Stiften Passau und St. Florian. Seit März 2013 kümmert sich der Verein „Freunde der Burgruine Spilberg“ um das Bauwerk und versucht den weiteren Verfall durch geeignete Maßnahmen im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt zu stoppen. Am Tag des Denkmals werden die Besucher_innen auf einem Rundgang vom Burghof in die Kapelle, zum Rittersaal hin zum Bergfried, zum Verlies, in den alten, sehr gut erhaltenen Keller und zu den Wirtschaftsräumlichkeiten geführt.

Grein – Historisches Stadttheater

Das Stadttheater Grein ist das älteste, in seiner baulichen Struktur nahezu unveränderte Theater Österreichs. Das Rokoko-Theater wurde 1791/92 im Getreidespeicher des bereits 1562/63 erbauten spätgotischen Rathauses eingerichtet und weist einige kuriose Details auf, wie Sperrsitze, eine Toilette mit Sichtschlitz oder eine Arrestzelle!

4360 Grein, Stadtplatz 7
Öffnungszeiten
14–16 Uhr geöffnet
15:00: Führung (Dauer: ca. 30 Min.); Treffpunkt: Altes Rathaus
Info: Harald Wahlmüller 07268/255-24

Das Stadttheater Grein ist das älteste, in seiner baulichen Struktur nahezu unveränderte, Theater Österreichs. Das Rokoko-Theater wurde 1791/92 im Getreidespeicher des bereits 1562/63 erbauten spätgotischen Rathauses eingerichtet. Zum Hauptplatz hin zeigen sich dessen Schopfwalmgiebelfront mit der Eckquaderung und dem spätgotisch-gekehlten Segmentbogenportal. Das Theater selbst weist einige kuriose Details auf. Im Parterre des Zuschauerraumes befinden sich in den ersten drei Reihen die originalen Sperrsitze, welche die Möglichkeit boten, die Sitzplatte hoch zu klappen und an der Rückenlehne abzusperren. In der Ostwand des Zuschauerraums befand sich eine Toilette. Durch einen Vorhang vor Blicken anderer geschützt, wurde durch einen Spalt gewährleistet, dass man von der Aufführung nichts versäumte. An der Westwand hat sich eine Arrestzelle erhalten, von der aus Häftlinge das Geschehen auf der Bühne durch ein Fenster verfolgen konnten. Von Kasperl- und Räuberstücken des 18 Jhs., über Operetten und Opern um 1900 bis zu gesellschaftlichen Stücken der Nachkriegszeit wurden hier schon die verschiedensten Aufführungen geboten.
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