08.08.2017, 09:05 Uhr

Tempolimit in Arbing sorgt für Diskussionen

Seit vergangenem Freitag gilt auf der B3 im Ortsgebiet von Arbing ein 50er. Dieser sorgt für Diskussionen.

Auf der B3 in Arbing gilt seit einigen Tagen eine 50km/h-Beschränkung – das sorgt auch für Kritik – Bürgermeister Josef Hiesböck nimmt dazu Stellung

ARBING. Seit Freitag der Vorwoche gilt auf der B3 im Ortsgebiet von Arbing eine 50km/h-Beschränkung. Damit wurde eine langjährige Forderung der Arbinger umgesetzt. Nachdem man bauliche Maßnahmen wie Verkehrsinsel, Gehsteig und Querungshilfen errichtete, gab der Verkehrssachverständige nun grünes Licht für das Tempolimit.

Neben Zustimmung wurde auf Facebook auch Kritik laut: Warum auf einer Straße, die ursprünglich als Umfahrung gebaut wurde, die Geschwindigkeit beschränken?

Bürgermeister Josef Hiesböck zur BezirksRundschau: "Wir versuchen seit 12 Jahren, das Queren der B3 sicherer zu gestalten. Mir als Bürgermeister geht es darum, dass die Menschen sicher über die Straße kommen. Vor mehr als 40 Jahren ist die Straße rausgelegt worden, damals war sie durchaus als Umfahrung gedacht. Das hat sich im Laufe von 40 Jahren massiv verändert. Die Bedürfnisse und Parameter sind heute andere. Schon damals gab es dort eine kleine Siedlung, den Bahnhof und das Lagerhaus, in dem sich jetzt der Bauhof befindet. Später ist die Einkaufsmöglichkeit dazu gekommen, darüber sind wir sehr froh, auch die Ärztin ist dort. Für viele Kinder führt der Schulweg über die Straße, der Bahnhof ist dort und wir wollen ja, dass mehr Leute mit dem Zug fahren. Wir mussten bauliche Veränderungen machen, um den Sachverständigen in die Lage zu versetzen, die Beschränkung zu verordnen. Wir hoffen, dass der gewünschte Effekt – ein sicheres Überqueren der B3 – eintritt."

Als Polizist hätte er viele Unfälle in diesem Streckenabschnitt miterlebt. Der Abschnitt Perg Ost bis Puchberg zähle zu den unfallträchtigsten Abschnitten der ganzen B3 zwischen Linz und Wien. "Das sind Fakten, die man nicht wegdiskutieren kann. Und da versuche ich zu ändern, was ich ändern kann", sagt Hiesböck.
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