22.06.2017, 16:52 Uhr

ZAMG: "Hohe" Waldbrandgefahr am Samstag in weiten Teilen des Bezirks

Waldbrandgefahr für Samstag, 24. Juni, Einschätzung von ZAMG vom 23. Juni. Rot=extrem, Orange=hoch, Gelb=erhöht, Grün=gering (Foto: ZAMG)

Update 23. Juni:

Die ZAMG hat ihre Prognosen hinsichtlich der Waldbrandgefahr dem aktuellen Wetter angepasst. Am Samstag wird die Gefahr mit Stand Freitag, 23. Juni, in weiten Teilen des Bezirkes Perg als "hoch" eingestuft. Für Sonntag sinkt das Risiko etwas – siehe Graphik.

Bericht vom 22. Juni:

BEZIRK PERG. In Mauthausen kam es diese Woche bereits zu einem kleineren Waldbrand – siehe Bericht.

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) stuft mit Stand Donnerstag, 22. Juni, die Waldbrandgefahr in weiten Teilen des Bezirkes am Samstag, 24. Juni, mit "hoch" oder "extrem" ein.

Die Abschätzung der Waldbrandgefahr basiert auf einem Index, der sich aus Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit, Niederschlagsrate sowie kurz- und langwellige Strahlung errechnen lässt.

"Erhöhte oder hohe Waldbrandgefahr zeigt an, dass es in den entsprechenden Regionen seit längerer Zeit nicht mehr flächendeckend geregnet hat und durch sommerliche Temperaturen die Vegetation ausgetrocknet sein kann. Durch Unachtsamkeit beim Hantieren mit Feuer könnte ein Waldbrand ausgelöst werden", so ZAMG auf ihrer Homepage.

Information der Bezirkshauptmannschaft Perg: Auch Wiesen, Felder, Böschungen usw. gefährdet

"Auf Grund der Trockenheit in den letzten Wochen ist die Waldbrandgefahr enorm angestiegen. Aber es ist nicht nur der Wald gefährdet, auch Wiesen, Felder, Böschungen, Gehölzstreifen etc. könnten auf der freien Flur in Brand geraten.
Wir weisen insbesondere auf die geltende Waldbrandschutz-Verordnung 2017 des Bezirkshauptmannes von Perg vom 02.03.2017, BHPEForst-2017-56422/1-ET hin, nach der jegliches Feuerentzünden im Wald und in dessen Gefährderungsbereich verboten ist. Auf Grund der Trockenheit und der heißen Temperaturen ist der Gefährdungsbereich des Waldes räumlich sehr weit festzulegen. Es wird daher gebeten, dass der Standort jedes Sonnwendfeuers etc. vorher mit der örtlichen Feuerwehr abgesprochen wird und dass beim Feuer selbst die Feuerwehr ev. mit Löschgeräten und Löschmitteln anwesend ist, um im Falle einer unkontrollierten Ausbreitung rasch eingreifen zu können."

Siehe auch:
Waldbrandgefahr in ganz OÖ tritt in Kraft

0
Weitere Beiträge zu den Themen
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.