14.06.2017, 14:12 Uhr

Zertifikate für Perger Jungbauern

EDUCA-Absolventen 2016/17 mit Ehrengästen Bauernbund-Präsident Jakob Auer, Vorstand der RLB Reinhard Schwendtbauer, Landesbäuerin Annemarie Brunner und Bauernbund-Landesobmann Max Hiegelsberger sowie Landesobmann der Jungbauern Leonhard Gmeiner und Bauernbunddirektorin Maria Sauer. (Foto: OÖ Bauernbund)

17 junge Menschen, darunter zwei aus dem Bezirk Perg, wurde für ihr Interesse und Engagement für politische Mitbestimmung und Mitgestaltung im ländlichen Raum geehrt.

BEZIRK PERG, LINZ. Vertreter der Spitze der Agrarpolitik gratulierten den diesjährigen Absolventen des Bildungsprogrammes „EDUCA“ für die OÖ Jungbauernschaft: Bauernbund-Präsident Jakob Auer, Vorstand der Raiffeisenlandesbank Reinhard Schwendtbauer, Landesbäuerin Annemarie Brunner und Bauernbund-Landesobmann Max Hiegelsberger sowie Landesobmann der Jungbauern Leonhard Gmeiner und Bauernbunddirektorin Maria Sauer verliehen im feierlichen Rahmen am 12. Juni im oberösterreichischen Landhaus die Zertifikate zum Abschluss des Programmes. Aus dem Bezirk Perg wurden mit Katharina Derntl aus St. Georgen an der Gusen und Johannes Schwarz aus Ried in der Riedmark zwei Jungbauern geehrt.

Über den Tellerrand blicken

Bei insgesamt sieben Modulen konnten die Teilnehmer des diesjährigen EDUCA Bildungsprogramms sprichwörtlich über den Tellerrand blicken. In Form von Workshops, Vorträgen und Exkursionen wurden aktuelle Themen zur landwirtschaftlichen Praxis sowie der politischen Interessenvertretung im ländlichen Raum präsentiert und erarbeitet. Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gaben dabei ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter. Vernetzung, Meinungsaustausch und neue Ideen wurden den Teilnehmern auch bei der Abschlussexkursion nach Bayern und Südtirol geboten.
„EDUCA bietet einen sehr guten Einblick in die aktuellen Entwicklungen der Landwirtschaft mit all ihren Rahmenbedingungen. Innovationen und eine individuelle Gestaltung der landwirtschaftlichen Betriebe sind der jungen Generation auf den Höfen besonders wichtig“, resümiert Leonhard Gmeiner.

Vom Wissen zum Tun

Fixer Bestandteil des EDUCA ist die Umsetzung konkreter Projekte zu einer Problemstellung aus dem ländlichen Raum. Mit Informationstafeln für Felder soll dem Wissensdefizit zur landwirtschaftlichen Produktion bei den Konsumenten begegnet werden. Über 250 Tafeln werden in den nächsten Tagen in ganz Oberösterreich auf frequentierten Plätzen den Anrainern, Fußgehern und Radfahrern Informationen zu den jeweiligen Feldfrüchten aufgestellt. Eine weitere Projektgruppe entwickelte ein Konzept zur besseren Vernetzung von jungen Bauern in den Regionen.
„Mit ihrer Ausbildung und ihren Fähigkeiten können junge Menschen am Land vieles erreichen und vor allem nach ihren Vorstellungen gestalten. Förderlich ist dazu natürlich eine Vernetzung mit Gleichgesinnten sowie strategischen Partnern“, so Landesobmann Max Hiegelsberger.
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