27.10.2016, 17:15 Uhr

„Stadtregion Aist-Naarn“: Entwicklung gemeinsam vorantreiben

v.l.n.r. Bürgermeister Max Oberleitner (Schwertberg), Bürgermeister Anton Froschauer (Perg), Bürgermeister Josef Hiesböck (Arbing), Bürgermeister Martin Gaisberger (Naarn), RM Wilhelm Patri (RMOÖ), Maria Klingler (Land OÖ Direktion für Landesplanung, wirtschaftliche und ländliche Entwicklung, Abteilung Raumordnung) (Foto: RMOÖ)
PERG, ARBING, NAARN, SCHWERTBERG. Die Bezirksstadt Perg und ihre angrenzenden Gemeinden erfahren aktuell eine sehr dynamische Entwicklung. Damit diese zielgerichtet verläuft, haben die Kernstadt Perg, die Gemeinde Arbing und die beiden Marktgemeinden Naarn und Schwertberg beschlossen, die Entwicklung gemeindeübergreifend zu planen. Dazu werden sie unter Inanspruchnahme des EFRE EU-Programmes für Investition, Wachstum und Beschäftigung - kurz IWB - im Rahmen einer Stadtumlandkooperation eine gemeinsame Zukunftsstrategie erarbeiten. Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die wirtschaftliche, ökologische, klimatische und soziale Entwicklung in der Stadtregion Aist- Naarn mit aktuell 18.315 Einwohner werden durchleuchtet und die Potentiale erarbeitet, die sich aus diesen Veränderungen ergeben könnten.
Das Hauptaugenmerk bezüglich nachfolgender Umsetzungsprojekte wird dabei auf die Optimierung der Siedlungsentwicklung und bestehender Siedlungsstrukturen sowie auf die Senkung des CO2-Ausstoß durch nachhaltige Mobilitätsmaßnahmen (Fußgänger und Radfahrer) gerichtet sein. Die Strategie baut auf bestehenden Konzepten in den einzelnen Gemeinden oder im Bezirk auf. Das daraus entstehende Regionsleitbild wird die Basis für die gemeinsame Entwicklung unter Berücksichtigung der Stärken, Schwächen und Potentiale der einzelnen Gemeinden bilden. Die Bürgermeister Anton Froschauer, Josef Hiesböck, Martin Gaisberger und Max Oberleitner sind sich einig, dass viele zukünftige Maßnahmen in der Stadtregion für die Bevölkerung gemeinsam besser und effektiver gelöst werden können. Als Beispiel dafür wird von ihnen die Erarbeitung eines Mobilitätskonzeptes für Fußgänger und Radfahrer genannt. Dieses soll bereits im Strategieprozess mitentwickelt werden. An der Leitbilderstellung werden externe Experten mitarbeiten. Die Koordination des Prozesses liegt beim Regionalmanagement Mühlviertel bzw. der EUREGIO bayerischer wald-böhmerwald.

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