30.11.2016, 09:19 Uhr

Rigler verlängert Saison in Kroatien

(Foto: Kre¹imir Lovriæ)
MITTERKIRCHEN, PERG. Mit der Waldviertel Rallye ging die Rallyesaison 2016 in Österreich in die Winterpause. Der Mitterkirchner Unternehmer Gerald Rigler und sein Hagenberger Copilot Martin Roßgatterer wollten es aber nochmal wissen und mieteten nach der Herbstrallye Dobersberg ein zweites Mal das Ford Fiesta RS WRC von ZM Racing an, um dieses auf kroatischem Schotter ordentlich fliegen zu lassen.
Bereits zum 7. Mal fand vergangenen Sonntag die Santa Domenica Rallyeshow in Sveta Nedelja nahe Zagreb statt. Seit Anbeginn erfreut sich diese Veranstaltung, welche eine Mischung aus Rallye und Show-Event ist, immer größerer Beliebtheit bei Fahrern und Zusehern, welche auch heuer bei Regen und daraus resultierendem Matsch in Scharen die Sonderprüfung säumten.

Traum vom Stockerl geplatzt

Obwohl es sich nur um eine Strecke handelt, die fünf Mal befahren wird – 3 mal in die eine Richtung, 2 mal dann in die Andere - erfreute sich die Veranstaltung heuer über nicht weniger als 113 Starter, darunter etliche Top Fahrzeuge und Starter, wie z.b. der ehemalige österreichische Staatsmeister Beppo Harrach auf Ford Fiestea R5 oder auch der Ex-PWRC Weltmeister Andreas Aigner auf seinem BMW 650i. Mit dem Fiesta RS WRC brachte Rigler das Highlight der Rallye an den Start.

Inoffizielles Ziel für das Rigler Racing Team war ein Stockerlplatz. Schon im ersten Durchlauf ist der Traum jedoch geplatzt, da ein Dreher durch etwas übermotivierte Fahrweise schon zu viel Zeit kostete, die auf den insgesamt lediglich 31,5 Sonderprüfungskilometern nicht mehr gut zu machen war. Aufgegeben wird bekanntlich aber nur ein Brief und Rigler/Roßgatterer lieferten neben einer guten Show auf dem sehr rutschigen, weil nassen Schotter, auch gute Zeiten ab. Mit 2 drittschnellsten und 2 viertschnellsten Zeiten konnten sie sich letztendlich auf den 5. Platz vorarbeiten. Gewonnen hat wie auch die letzten drei Jahre Beppo Harrach mit nur 0,9 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

„Das WRC ist einfach zu beeindruckend um es bei nur einer Rallye zu belassen. Daher haben wir uns entschieden, damit auch auf meinem Lieblingsuntergrund Schotter nochmal anzutreten. Die Veranstaltung ist der absolute Wahnsinn und sowohl für Fahrer als auch Zuseher sehr zu empfehlen. Wir hatten riesen Spaß und konnten das Auto mit einem guten Ergebnis unbeschadet ins Ziel bringen“, berichtet Rigler erfreut.
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