20.03.2017, 16:01 Uhr

Unfall stoppt Gerald Rigler

(Foto: Video Polt)

Nach einer starken Performance bei der Rebenland-Rallye muss der Perger Rallye-Pilot Gerald Rigler nach einem Unfall aufgeben.

ALLERHEILIGEN, MITTERKIRCHEN, STEIERMARK. Dieses Wochenende startete der erste Lauf zur Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft bei bestem Wetter in der schönen Südsteiermark. Bei der Rebenland Rallye war auch das Rigler Racing Team wieder im Einsatz. Die Veranstaltung verdiente sich nicht nur wegen der wunderschönen Landschaft das Prädikat sehenswert, sondern vor allem aufgrund der großen Anzahl an modernen Rallyefahrzeugen, darunter drei WRC und zwölf R5 Boliden, mit dabei auch der Ford Fiesta R5 mit Startnummer 16, welcher von Rigler/Roßgatterer pilotiert wurde.
Für Gerald Rigler war es erst die zweite Rallye mit dem neuen R5 Boliden, dennoch war man vom Start weg unter den Top Ten. Und so fand man sich am Ende des ersten Tages auf dem siebten Gesamtplatz wieder, knappe 1,8 Sekunden vor dem Ford Fiesta WRC von Gerhard Aigner.

Unachtsamkeit beendet Rallye

Der Start in den zweiten Tag verlief problemlos, ebenfalls mit Zeiten unter den Top Ten. Auch beim Mittagservice gab es außer den routinemäßigen Arbeiten nicht viel zu tun. So ruhig sollte es aber nach dem Service Out nicht weitergehen. Der Rundkurs Eichenberg wurde aufgrund eines Unfalls abgesagt. Es folgte der 22,72 km lange Rundkurs Schlossberg, wo dann auch Rigler/Roßgattterer crashten. Ein Cut wurde nicht optimal getroffen, der viele Splitt auf der Straße erledigte den Rest und beförderte den Ford samt Piloten in die Botanik. Fahrer und Beifahrer blieben bei diesem unfreiwilligen Abgang unverletzt. Der R5 hatte sich jedoch ein paar Beulen eingehandelt und das rechte hintere Fahrwerk war beschädigt, sodass eine Weiterfahrt unmöglich wurde und man schweren Herzens aufgeben musste.
„Ein blöder Fehler an einer Stelle, die keinen verzeiht“, so Rigler, „aber ich sehe es positiv, es ist noch Luft nach oben. Am Setup des Fahrzeugs muss ich noch arbeiten und wenn sich dann alles so vertraut anfühlt wie ein guter alter Lederhandschuh, kann ich mich auch noch steigern.“
Der nächste Einsatz der beiden Rigler Racing Piloten ist am 20. Mai bei der Zwettl Rallye im schönen Waldviertel.
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