02.02.2012, 00:00 Uhr

Diskussion um Absiedlung der Bau Service Grabmann

Franz Grabmann, Geschäftsführer der gleichnamigen Firma. (Foto: Grabmann)

Firmenchef beruhigt: „Derzeit nur Überlegungen, keine Tatsachen“

Das Ansuchen um eine Erweiterung am bestehenden Standort in Mettensdorf wurde vom Land abgelehnt. Seither steht die Suche nach einem neuen Gelände im Raum.

BAUMGARTENBERG. „Das Gebäude der Firma Grabmann steht innerhalb des Ringdammes Mettensdorf, der auf den Schutz vor 30-jährigen Hochwassern ausgelegt ist“, erklärt Bürgermeister Erwin Kastner.
„Vor einigen Monaten wurde an die Gemeinde ein Ansuchen für eine Umwidmung gestellt, um den Betrieb erweitern zu können. Diese Flächenwidmung ist aber vom Land negativ zurück gekommenn. Bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag wurde das Ganze deshalb ruhend gestellt“, so Kastner weiter. Er zeigt sich sehr besorgt über eine mögliche Absiedlung des rund 30 Mitarbeiter beschäftigenden Betriebes. „Ich bitte ihn darum, dass er in Baumgartenberg bleibt. Wir haben ihm auch schon einen möglichen, rund ein Hektar großen Standort bei der Ortseinfahrt angeboten.“

„Geht um Lagermöglichkeit“

„Es stimmt, dass wir derzeit am bestehenden Standort nicht ausbauen dürfen. Aber wir haben auch nicht die Notwendigkeit, zu expandieren. Es geht nicht um eine momentane Erweiterung, sondern einfach um eine Lagermöglichkeit“, stellt Geschäftsführer Franz Grabmann klar. „Wenn wir nicht erweitern dürfen, gibt es Überlegungen, ob wir nicht überhaupt aussiedeln. Aber das sind nur Überlegungen, keine Tatsachen. In ein paar Jahren wird meine Tochter die Firma übernehmen, das müsste dann ohnehin sie bauen. Wir haben auch nichts übersehen, sondern das ist so geplant und gewollt. Ich würde auch jederzeit wieder dort bleiben. Unser Wohnhaus ist ein historisches Haus aus dem Jahr 1799 und wir würden auch im Fall eines neuen Firmenstandortes dort wohnen bleiben“, so Grabmann.
Angst vor einem Hochwasser habe er nicht: „Wir sind vom Damm geschützt und wir sind auch 2002 nicht komplett abgesoffen. Das Büro und die Wohnung sind ja oben. Wir können mit dem Wasser umgehen.“
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