05.10.2016, 15:30 Uhr

Ein Tag als Metalltechniker

Schleifen, Schweißen, Bohren, Zuschneiden sind typische Tätigkeiten im Lehrberuf Metalltechnik/Blech. (Foto: panthermedia_net/tunedin123)

Lehrlingsredakteur Markus Kastenhofer gibt Einblick, wie ein typischer Tag aussieht

PERG. Man hat in unserem Betrieb, der Firma Metallbau Payreder in Perg, gute Chancen, Karriere zu machen. Du kannst dich immer weiterbilden und bis zum Werkstättenmeister kommen. Unser jetziger Meister hat ebenfalls als Lehrling begonnen. Wenn wie bei uns ein gutes Arbeitsklima unter den Kollegen herrscht, arbeitet man mit Freude und Spaß. Um sieben Uhr Früh beginnt der Arbeitstag. Als Lehrling bin ich etwas früher da und sperre die Türen auf. In der Früh frage ich den Werkstättenleiter, welche Arbeit ich bekomme. Wenn diese erledigt ist, erhalte ich den nächsten Auftrag. Zu Beginn – wie bei mir im ersten Lehrjahr – lernst du in der Werkstatt den Umgang mit den Maschinen. Ab dem zweiten Lehrjahr kann man auf Montage mitfahren. Wir machen alle Arbeitsschritte bei einem Werkstück durch: Plan lesen, Material besorgen, zuschneiden. Danach kommt der Hauptschritt, je nachdem was gemacht wird – schweißen oder schrauben. Dann wird sauber gemacht, schlussverpackt und der Plan abgestempelt. Sauberkeit ist in unserem Betrieb ein wichtiges Thema, vor allem am Ende des Arbeitstages. Dem Lehrling wird in unserer Firma etwas zugetraut, weil er selbst Werkstücke fertigen darf.
Von unserem Lehrlingsredakteur Markus Kastenhofer
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