29.09.2014, 12:01 Uhr

Pendlerrechner schickt Autofahrer über Stiege

Symbolbild (Foto: macroart - Fotolia)
BEZIRK. "Nach der Berichterstattung der BezirksRundschau über den Pendlerrechner haben sich einige Pendler bei mir gemeldet, die berechtigte Einwände gegen das Abfrageergebnis des Pendlerrechners hatten", so Max Oberleitner.
Unter anderem lotste der Pendlerrechner alle Pendler, die von Allerheiligen kommend über Perg Richtung Mauthausen zum Arbeitsplatz fahren südlich von Lanzenberg über die verbotene Abkürzung nach Zeitling. In Bad Kreuzen schlug der Pendlerrechner eine Route über die Kirchstiege vor. Für manche Pendler brachte der „verkürzte“ Arbeitsweg finanzielle Nachteile bis zu rund 500 Euro netto, weil die Pendler dadurch in eine niedrigere Förderstufe der Pendlerpauschale fielen.

Am Freitag, 26. September, wurde der Pendlerrechner vom Finanzministerium gewartet und alle Updates eingespielt. Das heißt, alle Beschwerdefälle, die vom ÖAAB in den letzten Wochen und Monaten an das BMF geleitet wurden, sind nun von der Applikationsstelle des Pendlerrechners ausgemerzt worden. Im Berechnungsprogramm des Pendlerrechners wurden nun alle vom ÖAAB beanstandeten Strecken, die nicht öffentlich befahrbar sind oder als unzumutbar ausgewiesen wurden, gesperrt.

ÖAAB-Bezirksobmann Max Oberleitner empfiehlt allen Pendlern, die an ausgewiesenen Länge des Arbeitsweges zweifeln, bei der Abfrage des Pendlerrechners die Wegbeschreibung zu nützen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass noch weitere Fehler bereinigt gehören.
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