SteigEin 2019 : Autonomes Fahren
Hände weg und los geht's

Für Redakteurin Tanja Handlfinger ein fremdes Gefühl: Autofahren ohne Hände am Lenkrad.
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RABENSTEIN (th). Rein ins Auto und dann geht es schon los. Nach dem Rabensteiner Ortsgebiet lässt er plötzlich das Lenkrad los. Mein Puls geht deutlich in die Höhe. Es gibt immer ein erstes Mal - das war mein erstes teilautonomes Autofahren als Beifahrerin. Und das war schon spannend genug. Allein dieses Gefühl, dass das Auto jetzt alleine fährt, ist ein sehr eigenartiges. Wieder beim Autohaus Buder in Rabenstein angekommen, zeigt mir Geschäftsführer Markus Malousek noch, wie man den VW Tiguan alleine einparken lässt. Ein paar Knöpfe gedrückt, bremsbereit und schon lenkt das Auto rückwärts in die Parklücke. Fazit: Perfekt eingeparkt.

Fahren im Ort

"In einer Ortschaft selber ist es nicht möglich teilautonom zu fahren", erklärt Markus Malousek. Denn der Assistent braucht links und rechts weiße Bodenmarkierungen zur Orientierung. Und diese gibt es im Ortsgebiet nicht mehr. Auf der Autobahn, auf Land- und Bundesstraßen ist es kein Problem. "Für viele Autofahrer ist es einfach ungewohnt. Das Gefühl, dass das Auto in das Lenkverhalten eingreift, wollen viele Autofahrer nicht", erzählt Malousek. Doch unpraktisch sind die verschiedenen Assistenten am Auto bestimmt nicht: Für Menschen, die sich beispielsweise mit dem Einparken schwer tun, ist ein Einparkassistent empfehlenswert. Doch er betont, "eigenverantwortlich ist immer noch der Lenker." Man muss trotz aller technischen Möglichkeiten bremsbereit und bei der Sache an sich bleiben: Dem Autofahren und dem Verkehr.

Zur Sache

Wir durften einen VW Tiguan testen, welcher mit dem "Park Assist" und "Lane Assist" ausgestattet ist. Weitere Infos zu den unterschiedlichen Systemen finden Sie unter www.autohaus-buder.at oder unter 02723/2204.

Für Redakteurin Tanja Handlfinger ein fremdes Gefühl: Autofahren ohne Hände am Lenkrad.
Markus Malousek beim autonomen Einparken.

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