Corona-Lockerungen im Pielachtal
Fitnessstudios dürfen wieder öffnen

Große Freude bei Hubmayer Bernhard mit Schwiegervater Leopold Krendl vor dem Fitnessstudio in Ober-Grafendorf.
  • Große Freude bei Hubmayer Bernhard mit Schwiegervater Leopold Krendl vor dem Fitnessstudio in Ober-Grafendorf.
  • Foto: Krendl
  • hochgeladen von Tanja Handlfinger

Es ist so weit: Dem langersehnten Besuch in den Pielachtaler Fitnessstudios steht nichts mehr im Weg.

PIELACHTAL (th). Mit 29. Mai darf wieder geschwitzt und trainiert werden: Die Corona-Maßnahmen werden für den Fitnessbereich gelockert. Wir fragten bei Dirndltaler Fitnessstudios nach, was sich beim Gang ins Studio für die Sportler nun ändert.

Auf Abstand trainieren

"Wichtig ist es, untereinander Abstand zu halten. Dies sollte aber bei einer Studiofläche von 400 Quadratmetern kein Problem sein. Außerdem verfügen wir über eine Belüftungsanlage, welche für ständige Frischluftzufuhr sorgt", informiert Leopold Krendl vom Fitnessstudio Krendl in Ober-Grafendorf. Weiter erklärt er, dass für alle Kunden Desinfektionsmittel und Einweghandschuhe bereitstehen.

"Und die Geräte werden, noch häufiger als ohnehin schon, mit Desinfektionsmittel gereinigt um für unsere Kunden größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten",

so Krendl. Für Familie Krendl war es eine ungewohnte Situation, als sie von der Schließung erfuhren, da sie seit 34 Jahren ihr Fitnessstudio zum ersten Mal schließen mussten und das auf unbestimmte Zeit. "Aus wirtschaftlicher Sicht war es natürlich schwierig, da wir keinerlei Einnahmen hatten, aber sämtliche Zahlungen weiterliefen", so der Ober-Grafendorfer.

"Mitglieder halten zu mir"

Der Shutdown hat auch das Fitnessstudio "Fit Harry" in Rabenstein hart getroffen. "Zum Glück habe ich die Möglichkeit die Beiträge so zu staffeln, dass zumindest die Grundkosten gedeckt sind. Nachwirkungen werde ich diesbezüglich sicher bis Ende des Jahres haben", so Harald Fahrngruber, Betreiber des Studios.
Mit der Wiedereröffnung kommen einige Einschränkungen auf ihn und seine Kunden zu. So dürfen sich zum Beispiel nur maximal 25 Personen (exklusiv Personal) in seinem Studio aufhalten.

"Dies haben wir durch unser Zutrittssystem umgesetzt. Deswegen ist es auch wichtig, dass unsere Mitglieder nach dem Verlassen beim Ausgang auschecken, indem sie ihre Karte nochmal an das Lesegerät halten"

, informiert der Rabensteiner. Außerdem muss ein Meter Abstand zueinander eingehalten werden. Dadurch ist eine Sperre einiger Geräte notwendig. "Ein Mund-Nasen-Schutz muss, außer beim Training, getragen werden. Wie vorher auch darf nur in Trainingsgewand und mit Handtuch trainiert werden", so Fahrngruber, "und wir kontrollieren verstärkt die Desinfektion der Geräte, wie auch in der Hausordnung niedergeschrieben steht." Er betont, dass er und sein Personal für Fragen jederzeit zur Verfügung stehen und sie sich trotz der Maßnahmen bemühen, einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. "Außerdem biete ich seit Anfang des Jahres Physiotherapie an. Dies stellt uns vor weitere Herausforderungen, da dieser Bereich nur optisch vom Studio getrennt ist", erklärt der Pielachtaler. Zum Schluss erzählt er gegenüber den Bezirksblättern, dass im Großen und Ganzen seine Mitglieder "einfach der Wahnsinn" sind und diese auch in diesen schweren Zeiten zu ihm halten. "Dafür möchte ich mich recht herzlich bedanken. Auch meinem Personal gilt ein großer Dank, dass sie mir so tatkräftig bei der Umsetzung der Maßnahmen helfen und so einen reibungslosen Betrieb sicherstellen."

Zur Sache

Weitere Infos gibt's unter fitharry.at und fitness-krendl.at.

Autor:

Tanja Handlfinger aus Pielachtal

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