12.04.2017, 09:25 Uhr

Krötengemeinschaft Rabenstein: Schützende Hände für unsere Kröten

privat (Foto: Andre Tod, Bürgermeister Kurt Wittmann, Johanna Eder, Roland Pfeiffer, Straßenmeister Walter Ortner und vorne Christa Tod)

Vorbildlicher Krötenschutz wird seit Jahren von Roland Pfeiffer im Rabensteiner Ortsteil Warth praktiziert.

RABENSTEIN/WARTH (red). Seit dem Vorjahr helfen dem Mitarbeiter der Straßenmeisterei Kirchberg der siebenjährige Andre Tod und seine Mutter Christa Tod. Das Team wird seit heuer von Johanna Eder verstärkt. "Dank dem mittlerweile auf stattliche 432 Meter verlängerten "Zaun" und vor allem Dank dem vorbildhaften Engagement der freiwilligen HelferInnen konnten beispielsweise im Vorjahr wiederum mehr als 200 Kröten vor dem "Tod am Asphalt" bewahrt werden", freuen sich Straßenmeister Walter Ortner sowie Rabensteins Bürgermeister Ing. Kurt Wittmann und der Umwelt-Gemeinderat Gottfried Auer.

Kröten in Sicherheit bringen

"Sowohl auf ihrem Weg ins Büro als auch auf ihrem Heimweg nimmt die im Kirchberger Büro beschäftigte Mitarbeiterin vom LEADER-Büro wochentags die entlang der Landesstraße aufgestellten Sammelbehälter in Augenschein und bringt allfällig darin befindliche Kröten in Sicherheit", zeigt sich Gottfried Auer beeindruckt vom tierfreundlichen Verhalten der jungen Dame aus St. Aegyd.

Roland Pfeiffer- Schutzengel für Kröten

14 Jahre lang bereits - fernab von Trubel und Scheinwerferlicht - kümmert sich Roland Pfeiffer - bis vor kurzem noch gemeinsam mit seiner Gattin Sabine sowie deren beiden Kindern Simon und Leonie um den Schutz von Kröten bei ihrer alljährlichen Wanderung im Bereich der Teichanlagen des Steinschalerhofes.
"Mir ist der gefahrlose "Wildwechsel" der Frösche während ihrer Paarungszeit auch ein privates Anliegen", begründet der Kirchberger sein jahrelanges Freiwilligen-Engagement und seine noch immer anwährenden Kontrollgänge.

Zäune und Fangkübel

Alljährlich zur "Froschzeit" wird von den Mitarbeitern der Straßenmeisterei Kirchberg auf einer Länge von mehreren 100 Metern entlang der L 107 bzw. im Parkraumbereich des Steinschalerhofes ein Schutzzaun aufgestellt und "Fang"-Kübel positioniert.Die darin gesammelten Frösche werden von den "Krötenfreunden" mit sicherer Hand zum nächstgelegenen Gewässer gebracht.

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