18.10.2017, 09:34 Uhr

Mit dem Radl durch die USA

Endlose Weiten und kerzengerade Straßen: So kennt man den Westen der USA. Tschiedl und Karner radelten auf diesem Asphalt.

AudioVision: Zwei begeisterte Sportler gastieren am 20. Oktober um 19.30 Uhr in der Kirchberghalle.

PIELACHTAL (ag). Fünf Wochen, drei US-Bundesstaaten, über 2.000 zurückgelegte Kilometer - diese Wahnsinnsreise unternahmen die zwei begeisterten Radler Karl Heinz Tschiedl und Toni Karner. Mit den Bezirksblättern sprachen sie über ihre Motivation, Amerika und neue Reisepläne.

In Neuseeland kam der Gusto

Bereits 2013 unternahmen die beiden sportlichen Herren eine fünfwöchige Radtour in Neuseeland. "Dabei sind wir so quasi auf den Geschmack gekommen", erzählt Tschiedl.
"Durch Zufall hatte ich dann im Internet eine Anregung der 'American Cycling Association' entdeckt. Unsere Route 'Cycling The Grand Circle' habe ich dann allerdings selbst zusammengestellt und geplant." Was die Bezirksblätter besonders interessierte, war welcher Vorbereitungen es für so einen Trip bedarf: "Einer besonderen physischen Vorbereitung hat es nicht bedurft. Wir sind beide passionierte Radler, Toni Karner eher mit dem Rennrad am Asphalt, ich selbst mit dem Mountainbike", erklärt Tschiedl locker. "Die Route und die Straßenbeschaffenheit kann man heutzutage über Google Earth gut erkunden. Dabei entdeckt man auch allfällige Unterkünfte/Motels."


Hier ist fast alles möglich

Die USA sind besonders seit der Präsidentschaft Donald Trumps in aller Munde und dann meist im negativen Sinne. Tschiedl und Karner erlebten ihr Reiseziel anders: "In Amerika ist bekanntlich (fast) alles möglich. Jene Ecken der Staaten Nevada, Utha und Arizona die wir bereist haben, sind 'weiß', sauber und sicher. Die Menschen selbst liebenswürdig, kontaktfreudig und vor allem sehr hilfsbereit", schwelgt Tschiedl in Erinnerungen.

Wüsten waren nicht ohne

Trotz des Eindruckes, dass Tschiedl und Karner ihre 2.000 Kilometer locker bewältigten, gab es doch auch schwierige Abschnitte: "Die langen und sehr heißen Etappen durch die Wüstenabschnitte waren schon eine Herausforderung. Hier ist man auf sich allein gestellt." Schöne Erinnerungen waren diverse Canyons und Grabenbrüche. Tschiedl verrät was die Besucher nächste Woche in Kirchberg beim Vortrag erwartet: "Es werden alle wesentlichen Nationalparks Südost berührt: Zion National Park, Cedar Break National Monument, Bryce Canyon, Capitol Reef, Monument Valley, Grand Canyon und die Route 66." Ausgangs- und Endpunkt der Radtour war Las Vegas. Weitere Reisepläne haben Tschiedl und Karner bereits: "Konkrete Ziele gibt es noch nicht – aber Vorstellungen."
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