21.11.2016, 14:19 Uhr

Rotes Kreuz bei ÖBB-Tunnelübung im Einsatz

(Foto: Rotes Kreuz | St.Pölten)

Einsatzkräfte aus der Region übten für den Notfall. Wolfgang Brückler, St. Pöltens Rotkreuz-Bezirkskommandant: "Derartige Übungen sind wichtig für das Training unserer Mitarbeiter."

ST. PÖLTEN (red). Großübung „Katharina“ im ÖBB-Raingrubentunnel forderte ÖBB und Einsatzkräften: die Annahme war eine Zugentgleisung im Tunnel mit Rauchentwicklung, 54 Personen waren im Zug eingeschlossen. Die ÖBB beübten dieses Szenario gemeinsam mit dem Roten Kreuz, den Feuerwehren sowie Arbeiter Samariterbund und Exekutive. Das gemeinsame Resümee: die Übungsaufgabe konnte gemeinsam sehr gut bewältigt werden, Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Organisationen wurden dabei ebenso überprüft wie das Verhalten im Einsatz im Tunnel.


Gemeinsam üben für den Notfall

„Gemeinsame Übungen sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Ausbildung“, erklärt St. Pöltens Rotkreuz-Bezirkskommandant Wolfgang Brückler. „Für uns ist es auf der einen Seite wesentlich, dass die Zusammenarbeit mit allen beteiligten Organisationen gerade im Falle eines Großeinsatzes hervorragend klappt, auf der anderen Seite sind derartige Übungen auch wichtig für das Training unserer eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Qualität der Ausbildung hat für uns einen sehr hohen Stellenwert. Besonders freut es mich, dass wir unsere Kollegen aus Purkersdorf und einige KollegInnen des Arbeiter Samariterbundes St.Pölten bei der Übung begrüßen durften.“ so Brückler weiter.
 

320 Beteiligte bei Einsatz

Insgesamt nahmen an der Übung rund 320 Personen teil – davon 43 Rotkreuz-Mitarbeiter/innen sowie Notärzte und zehn Rotkreuz-„Realistiker“, die die „Verletzten“ entsprechend schminkten, damit die Szenen auch möglichst echt wirkten.
Die 54 Verletztendarsteller/innen – 30 davon wurden von Rotkreuz-Mitarbeiter/innen und 24 von der Feuerwehr gespielt – sorgten für entsprechende Action.
Die Rotkreuz-Kräfte kamen aus den Bezirksstellen St. Pölten, Herzogenburg, Purkersdorf und Neulengbach, die auch mit ihrer Feldküche für das leibliche Wohl sorgten. „Ich bedanke mich bei allen teilnehmenden Kräften sowie den Organisatoren für die gute Zusammenarbeit und die wirklich spannende Übung“, sagt Landesrettungs-Kommandant Johann Kaufmann.
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