Klimaschutz braucht Pioniere

Silvia Lenz, (Leiterin der Bauverwaltung Stadtgemeinde Zell am See), Norbert Fankhauser (Obmann Pfarrkirchenrat Schüttdorf),  Johannes Thurnhofer (Stadtrat Zell am See), Vortragender Hartmut Graßl
  • Silvia Lenz, (Leiterin der Bauverwaltung Stadtgemeinde Zell am See), Norbert Fankhauser (Obmann Pfarrkirchenrat Schüttdorf), Johannes Thurnhofer (Stadtrat Zell am See), Vortragender Hartmut Graßl
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ZELL AM SEE. „Prof. Graßl steht mit seiner wissenschaftlichen Tätigkeit und seinem politischem Engagement beispielhaft für die notwendigen Schritte in Richtung Klimaschutz“, sagt die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) über ihren Vorstandsvorsitzenden.

Bei dem Vortrag von Professor Hartmus Graßl am 22. Jänner in Schüttdorf konnten sich die zahlreichen Teilnehmer ein Bild davon machen.

Die Schwerpunkte von Graßl gliedern sich in folgende Themen:
* Anlass für die Klimaveränderung, was ändert sich weltweit und in den Alpen ?
*Auswirkungen auf unseren Wasserhaushalt
*Der Durchbruch von Paris
*was muss jetzt geschehen?
Hier informierte er detailliert über die enge Verbindung von Klima und –Veränderung sowie den notwendigen Überlebensparametern.
Brauchen wir doch alle, Mensch wie Tier die:
Sonnenenergie, Wasser vom Himmel, Pflanzen, die die Ernährung sichern und Luft zum Atmen.

Ursachen und Auswirkungen

Ursachen für die negative Klimaveränderung sind u.a. übermäßige Verbrennung fossiler Brennstoffe, Abholzung der Wälder , die industrielle Landwirtschaft mit ihrem enormen Energieaufwand sowie das Abfallproblem. Die Folgen mit heftigen Orkanen, das enorme Abschmelzen der Gletscher, zeitweise extreme Trockenheit, großflächige Waldbrände bis hinein in die Städte und Sturzfluten erfahren wir ja täglich. Besonders die Abschmelzung der Pole beeinträchtigt unseren Wasserhaushalt und beschleunigt den Anstieg des Meeresspiegels. Dass vor allem in den Industrienationen zu viel emittiert wird, zeigen uns die Bilder der Großstände mit ihrem Smog Problem. Dabei machte er nochmals auf die Gefahren einer mäßigen Klimapolitik aufmerksam. Das ist eine akute Überforderung der Natur und den schädlichen Folgen für Mensch und Tier. Der Planet ist in Unruhe wegen zu viel CO2, CH4, und N2O

Pariser Weltklimagipfel

Erfreulich waren seine Ausführungen über die vorwiegend positiven Ansätze beim Weltklimagipfel in Paris vom Dezember 2015. Über 190 Staaten und die EU haben sich darauf geeinigt, die Temperaturerhöhung auf unter 2 Grad zu begrenzen, besser 1.5 Grad anzustreben. Dazu braucht es den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas , ein klares Ziel mit Zeitmarke. Der Nachteil: diese Versprechungen sind freiwillig, es gibt keine Sanktionen bei Nichteinhaltung.

Jeder weiß, der Klimawandel ist Realität, die Erderwärmung muss begrenzt werden. Das Ende des fossilen Zeitalters braucht Pioniere so wie jeden einzelnen von uns.
Die Zivilgesellschaft kann durch Lebensstiländerung einen sehr großen Beitrag dazu leisten, so sein Appell, anfangen müssen wir alle – heute -!

Prof Dr. Graßl ist Klimaforscher, em. Direktor am Max Planck Institut Hamburg, ehem. Dir. des Weltklimaforschungsprogrammes bei der WMO in Genf.
Prof.Dr.Graßl ist auch Mitherausgeber der Online Zeitschrift Klimaretter.info

Text: Christl Deutinger

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Autor:

Gudrun Dürnberger aus Pinzgau

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